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	<title>LUKUHLUS - der LOHAS &#187; Ernährung</title>
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		<title>Original chinesische Frühlingsrollen von Frosta?</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich seit geraumer Zeit den Frosta-Blog abonniert habe und gerne lese. Auch wenn dort noch mit konventionellen Zutaten gearbeitet wird &#8211; das Engagement bezüglich der Ampelkennzeichnung und des Verzichts auf Zusatzstoffe finde ich vorbildlich. Und Schritte in Richtung umweltbewusster Produktion sind auch vorhanden. Doch was musste ich da [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_607" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-607" title="fruehlingsrollen" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/04/fruehlingsrollen.jpg" alt="Frühlingsrollen" width="320" height="213" /><p class="wp-caption-text">Sind sie nicht lecker anzusehen? Diese gefüllten Teigwaren aus dem fernen Osten sind wahrlich etwas Feines.</p></div>
<p>Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich seit geraumer Zeit den <a target="_blank" href="http://www.frostablog.de/" target="_blank">Frosta-Blog</a> abonniert habe und gerne lese. Auch wenn dort noch mit konventionellen Zutaten gearbeitet wird &#8211; das Engagement bezüglich der Ampelkennzeichnung und des Verzichts auf Zusatzstoffe finde ich vorbildlich. Und Schritte in Richtung <a target="_blank" href="http://www.frostablog.de/produktion-und-anbau/unser-spinat-nach-langem-winter-bioabwasseranlage" target="_blank">umweltbewusster Produktion</a> sind auch vorhanden.</p>
<p>Doch was musste ich da heute lesen? Ein Eintrag, in dem darüber philosophiert wird, ob Frosta jetzt <a target="_blank" href="http://www.frostablog.de/keine/wer-moechte-chinesische-fruehlingsrollen-von-frosta" target="_blank">Frühlingsrollen aus chinesischer Produktion</a> ins Sortiment aufnehmen soll?</p>
<p>Schade. Eigentlich dachte ich, Frosta würde sich in Richtung vernünftiger Lebensmittelproduktion entwickeln. Aber Frühlingsrollen fix und fertig direkt aus China zu importieren? Sie also mit erheblichem Kühlaufwand in einem Schiff um den halben Planeten zu karren? Nein, also das muss  ich im Sinne unserer Umwelt echt nicht haben und sollten diese Rollen tatsächlich ins Produktsortiment Einzug halten, wars das leider mit dem guten Eindruck, den Frosta in den letzten Monaten bei mir aufgebaut hat.</p>
<p>Was denkt Ihr? Würdet Ihr so etwas kaufen, wenn Ihr wisst, wie viel CO2 durch den Transport über die mehr als 9.000km entstanden sind?</p>


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		<title>Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln: Hut ab vor Frosta!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Ich traute meinen Augen nicht, als ich gestern diese Meldung las. Frosta führt tatsächlich im Alleingang und ohne staatlichen Druck die von Verbraucherschützern und uns Konsumenten seit langem geforderte Ampel-Kennzeichnung auf vier Produkten ein? Das gibts doch nicht&#8230;!? Ich zolle hiermit zum ersten Mal seit meiner Wendung zum Öko vor mehr als zwei Jahren [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#160;<div id="attachment_319" class="wp-caption alignright" style="width: 293px"><img alt="Na, irgendwer dabei, der das nicht versteht? Richtig: mit einer Ampel können sogar kleine Kinder schon umgehen. Und unabhängig von der Sprache. (Bildquelle: www.eatwell.gov.uk)" title="FSA Food Labels" width="283" height="300" class="size-medium wp-image-319" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/06/fsafoodlabels-283x300.jpg" /><p class="wp-caption-text">Na, irgendwer dabei, der das nicht versteht? Richtig: mit einer Ampel können sogar kleine Kinder schon umgehen. Und sogar unabhängig von der Sprache. (Bildquelle: www.eatwell.gov.uk)</p></div></p>
<p>Ich traute meinen Augen nicht, als ich gestern diese Meldung las. Frosta führt tatsächlich im Alleingang und ohne staatlichen Druck die von Verbraucherschützern und uns Konsumenten seit langem geforderte <a target="_blank" href="http://www.frostablog.de/blog/aktuelles/naehrwert-ampel-auf-frosta-gerichten">Ampel-Kennzeichnung auf vier Produkten</a> ein? Das gibts doch nicht&#8230;!? Ich zolle hiermit zum ersten Mal seit meiner Wendung zum Öko vor mehr als zwei Jahren einem dieser &#8220;Dosenmampf-Hersteller&#8221; meinen Respekt. Denn dazu gehört Mut. Bravo!</p>
<p>Gut, es betrifft erst mal nur vier Produkte. Aber immerhin. Das ist mehr als jeder andere Lebensmittelkonzern sich bisher getraut hat. Ein Anfang also. Der die Diskussion über die Ampel hoffentlich wieder so richtig in Gang bringt.</p>
<p>Ich hatte ja in meinem alten Blog schon mehrmals über die vergebliche Mühe von foodwatch und anderen Verbänden berichtet, die Hersteller von Lebensmitteln dazu zu verdonnern, endlich ehrlich auf ihre Packungen zu schreiben, was denn nun wirklich drin ist. Doch die Lobby der Hersteller ist größer, so dass jeglicher Versuch bisher immer wieder scheiterte. Was kaum wundert, wenn man bedenkt, wo die Zucker-Scheichs ihre Finger überall drin haben und was das für sie bedeuten würde, entdeckten wir Konsumenten auf einmal, wo und in welcher Menge allein schon Zucker drin ist. Ich sage nur: die ach so leckeren Frühstücks-Cornflakes aus dem Hause &#8220;K&#8221;, von denen manche Sorten zu über 40% aus Zucker bestehen. Da kann ich doch zum Frühstück gleich einen großen Esslöffel pur knirschen&#8230;</p>
<h2>Zucker &#8211; Muskelnahrung für Hochleistungssportler</h2>
<p>Oder die schönen Modegetränke aus dem Hause &#8211; ach, ihr wisst schon. Die mit der unverwechselbaren Flasche. Die ja auch im Zitronen- und Orangenlimo-Markt so dominieren. Dass in Cola und in F&#8230;.ast hätte ich jetzt den Markennamen geschrieben&#8230; Jedenfalls: dass da haufenweise Zucker drin ist, weiß ja eigentlich jeder. Wie viel es aber tatsächlich ist, das überrascht dann doch so manchen, wenn man ihm die entsprechende Menge Würfelzucker hinlegt und sagt: &#8220;so, jetzt schluck das bitte zusammen mit Wasser runter, dann hast du so viele Kalorien wie mit&#8230;&#8221;</p>
<p>Das Dreisteste an Verbrauchertäuschung finde ich aber den Hinweis auf besagten Flaschen. Denn ich muss gestehen, gegen einen Katermagen und -kopf und vor allem den Durst hilft bei mir am besten genau diese Zuckerplörre, also trinke ich sie ab und zu sogar. Und deswegen fiel mir letztens dieser Spruch rechts oben auf dem Front-Etikett auf:</p>
<blockquote>
<p>Sp&#8230; enthält Zucker, der Dir Energie für Deinen aktiven Lebensstil gibt.</p>
</blockquote>
<p>Auf der Cola-Flasche steht das auch, aber in anderen, noch viel schöneren Worten. Aber leider habe ich grade keine zur Hand, also lieber Leser: hol Dir doch mal die Flasche und such nach dem Spruch. Und fühl Dich danach so richtig schön veräppelt&#8230;</p>
<p>Jedenfalls: mein aktiver Lebensstil? Wie Millionen anderer Deutscher bin ich Bürohengst und ein fauler Sack, was Sport angeht. Das aktivste, was ich üblicherweise jeden Tag so tu, ist die Treppen zu unserem Büro im 2. Stock hochzusteigen. Aber selbst, wer da etwas aktiver ist &#8211; hey, hier geht es nur um ein Getränk! Etwas, was so nebenbei läuft, ohne dass man noch irgendwas gegessen hätte. Also kann schon sein, dass Hochleistungssportler derartige Kraftkanonen brauchen können &#8211; aber sollte dieses Getränk dann eigentlich nicht auch als reiner Sportler-Drink vermarktet werden? Oder soll es eher umgekehrt sein: Du trinkst so viel davon, also hopp, hopp &#8211; treib endlich Sport!</p>
<h2>GDA &#8211; Guideline Daily was?</h2>
<p>Auf jeden Fall wird auf diesen Verpackungen doch versucht, etwas schönzureden. Laut der tollen GDA-Aufstellung, die kein Mensch so schnell entziffern kann wie eine Ampel, enthält dieses Getränk 23 Gramm Zucker. Oh, Moment &#8211; da oben steht ja recht klein &#8220;pro 250ml-Glas&#8221;. Also ist auf die üblichen 100ml runtergerechnet wie viel Zucker drin? Ähm, einen Moment&#8230; Wo ist der Taschenrechner&#8230; 23 geteilt durch 2,5&#8230; Etwas weniger als 10? Ach, machen wir es einfacher: nehmen wir es mal vier und rechnen es auf den Liter hoch. Also 23 mal 4 ergibt &#8211; ja, knapp 100 Gramm. Und so eine Literflasche ist nicht nur auf Brand schnell weg &#8211; auch beim Sport oder tagsüber als Zehrung in der Schule oder nachmittags, wenn man mit Freunden unterwegs ist etc&#8230;</p>
<p>100 Gramm Zucker in 1 Liter Getränk. Weil das so abstrakt klingt: ein Stück Würfelzucker hat 2,5 Gramm. Also sind das 40 Stück Würfelzucker. Oder in Löffeln gerechnet: 1 gehäufter Löffel wird üblicherweise mit rund 5 Gramm gerechnet. In 1 Liter Getränk sind demnach 20 Löffel Zucker. Klingt immer noch etwas unspektakulär&#8230;</p>
<p>Also setzen wir das doch mal in Relation zu etwas, das wir alle kennen: Kaffee. Eine Tasse oder auch &#8220;Becher&#8221; oder &#8220;Haferl&#8221;, wie sie bei uns im Haushalt und Büros üblich sind, hat ungefähr 200ml. Also 1/5 Liter.&#160;Nun denn, Hand hoch: wer trinkt seinen Kaffee tatsächlich mit 4 Löffel Zucker? Wie, das ist Dir zu süß? Aber wieso trinkst Du dann diese Zitronen-, Orangen- oder Cola-Plörre, die so viel Zucker enthält?</p>
<h2>Verbrauchertäuschung par excellance</h2>
<p>Wir sehen: irgendwas läuft doch da schief mit unseren Lebensmitteln. Zugegeben, ich hab mich gerade auf die Getränke der Cola-Company eingeschossen, aber genau das gleiche gilt so ziemlich für alle Erzeugnisse der Lebensmittelindustrie. Auch und gerade das Essen. Wie oft hier mit Zucker gestreckt wird oder wirklich viele ungesunde, gesättigte Fettsäuren Verwendung finden &#8211; das hat diese Industrie bisher erfolgreich vor uns geheim gehalten. Und wird es auch weiterhin tun, wenn nicht endlich die Ampel Einzug findet und diese schwammige &#8220;GDA&#8221;-Kennzeichnung besiegt.</p>
<p>Natürlich ist klar, dass es immer vom Verbraucher abhängt, wie er sich ernährt. Keine Ampel alleine wird etwas gegen das steigende Übergewicht in unserer Bevölkerung tun können. Also ich spreche jetzt vom echten Übergewicht, nicht von den paar Pfunden, die zwischen Normal- und Traumgewicht liegen. Genauso wenig schreckt uns Raucher ja die Angabe der Teer- und Nikotinwerte auf den Schachteln ab. Meistens jedenfalls&#8230;</p>
<p>Denn so ein wirklich auf einen Blick verständliches, rotes Ampel-Signal bringt vielleicht doch endlich mal mehr Menschen dazu, kurz innezuhalten und verwundert auf die Zutatenliste zu sehen. Und vielleicht fällt es diesen Menschen dann auch tatsächlich leichter, sich einfach mal andere Produkte und deren Ampeln anzusehen und sich für etwas zu entscheiden, was vielleicht nicht unbedingt gleich vorbildlich gesund sein muss, das aber zumindest nicht so krass überzuckert und überfettet ist, wie es offenbar das Gros der Produkte ist, die sich hinter diesen GDA-Kennzeichnungen verstecken und die ihre ungesunden Inhaltsstoffe mit solchen Zitaten wie oben schönreden.</p>
<h2>Wenn nicht jetzt, wann dann?</h2>
<p>Es ist also höchste Zeit, dass so jemand wie Frosta sich einfach mal hinstellt und sagt: &#8220;das finden wir gut, wir stehen zur Qualität unserer Produkte und wollen das auch offen zeigen und führen jetzt die Ampel ein&#8221;.</p>
<p>Und deswegen wie schon eingangs erwähnt: Hut ab, Frosta! Jetzt wenn ihr noch mit einem echten Bio-Siegel aufwarten könnt (nicht diesem Pseudo-EU-Bio), dann werd ich Euch tatsächlich mal wieder eins Eurer Gerichte abkaufen und essen.</p>
<p>Und an alle anderen Hersteller gerichtet: kommt endlich von Euren Thrönen runter! Wir Verbraucher WOLLEN kein Mastvieh sein, das Ihr mit Eurem minderwertigen Schlodder verführen und zu Tode füttern könnt. Redet endlich nicht mehr nur von &#8220;Nachfrage der Verbraucher, die wir bedienen möchten&#8221;, sondern handelt danach. Die zwei Drittel Befürwortung einer Ampel-Kennzeichnung bei nicht nur einer repräsentativen Umfrage ist Euch wohl noch nicht genug &#8220;Nachfrage&#8221;, oder wie? Oder seid Ihr am Ende gar nicht mehr fähig, gesündere Lebensmittel herzustellen, weil Ihr dazu auch hochwertigere Zutaten bräuchtet, die Ihr nicht mehr bekommt, weil Ihr mit Eurer verdammten Profitgier und noch mehr Druck auf die Einkaufspreise die meisten ehrlichen Erzeuger schon zugrundegerichtet habt und deswegen nur noch billige, minderwertige Massenproduktions-Landwirte zur Verfügung habt?</p>


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		<title>Nitritpökelsalz &#8211; schleichender Killer in modernen Lebensmitteln?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 05:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Pökeln ist eine uralte Methode, um Fleisch haltbar zu machen. Denn durch das Einpacken in Salz wird dem Fleisch Wasser entzogen, was wiederum Bakterien und Pilzen die Grundlange entzieht, sich zu vermehren. Bereits unsere Vorfahren in der Antike kannten diese Methode und auch heute wird noch viel gepökelt. Allerdings wurde früher reines Salz verwendet, wohingegen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_199" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="240" width="320" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/04/serrano-schinken.jpg" alt="Serrano-Schinken - eine gepökelte Leckerität! Und bei seiner Herstellung darf auch traditionell nur bestimmtes Salz verwendet werden." title="serrano-schinken" class="size-full wp-image-199" /><p class="wp-caption-text">Serrano-Schinken - eine gepökelte Leckerität! Und bei seiner Herstellung darf auch traditionell nur bestimmtes Salz verwendet werden.</p></div>
<p>Pökeln ist eine uralte Methode, um Fleisch haltbar zu machen. Denn durch das Einpacken in Salz wird dem Fleisch Wasser entzogen, was wiederum Bakterien und Pilzen die Grundlange entzieht, sich zu vermehren. Bereits unsere Vorfahren in der Antike kannten diese Methode und auch heute wird noch viel gepökelt. Allerdings wurde früher reines Salz verwendet, wohingegen man heute eher Nitritpökelsalz verwendet, für das normales Salz mit Natriumnitrat, Natriumnitrit oder Kaliumnitrat vermischt wird. Mit nicht unerheblichen Folgen für die Verträglichkeit&#8230;</p>
<p>Prinzipiell hat Fleisch das Problem, dass es an Luft schnell blass wird. Muskelzellen enthalten nämlich viel Myoglobin, das dem Muskelfleisch seine rote Farbe verleiht. Kommt dieses aber in Kontakt mit Luft, reagiert es mit dem Sauerstoff und verliert damit seine rote Farbe. Wenn das Fleisch jedoch gepökelt wird, verlangsamt sich dieser Vorgang, d.h. es bleibt länger rot. Aber meistens eben auch nicht ewig. Allerdings ist rotes Fleisch optisch schon deutlich ansprechender als graues, einfach weil es frischer aussieht.</p>
<h2>Rotes Fleisch &#8211; frisch und lecker!</h2>
<p>Und hier kommt nun das Nitritpökelsalz ins Spiel. Das darin enthaltene Nitrit verbindet sich nämlich mit dem erwähnten Myoglobin zu Nitrosomyoglobin, was ebenfalls rot ist. Fleisch, das mit Nitritpökelsalz behandelt wurde, bleibt also deutlich röter als Fleisch, das nur mit normalem Salz behandelt wurde.</p>
<p>Genau diesen Effekt nutzt die moderne Metzgerskunst aber nicht mehr nur bei den klassisch gepökelten Sachen wie Kassler oder Surfleisch, sondern auch und vor allem bei Wurst. Rötliche Wurst sieht einfach ungleich frischer und damit appetitlicher aus als graue Wurst, bei der man sich erst mal überlegt, ob die überhaupt noch gut ist. Genau aus diesem Grund finden sich in den meisten Fleisch- und Wursttheken ja auch rötliche Beleuchtungen statt einer klassisch weißen Lampe. Damit es rötlicher und damit frischer aussieht.</p>
<p>Und weil der Verbraucher den Markt bestimmt, setzte sich natürlich der Zusatz von Nitritpökelsalz in allen möglichen Würsten mehr und mehr durch und man muss heute schon wirklich lange suchen, um überhaupt noch Wurst ohne diesen Zusatz zu finden.</p>
<h2>Rot ist Tod!</h2>
<p>Diese Warnung aus dem genial-grotesken Spiel <a target="_blank" href="http://fallout.bethsoft.com">Fallout</a> trifft zwar bei Fleisch und Wurst nicht wirklich zu, allerdings wissen nur die wenigsten, dass Nitritpökelsalz neben der irreführenden optischen Wirkung auch gesundheitliche Relevanz besitzt. Im Blut wirken Nitrite nämlich als Katalysator, wodurch das Hämoglobin mit dem im Blut transportieren Sauerstoff zu Methämoglobin wird &#8211; und weil der Sauerstoff dort dann fest gebunden ist, kann keiner mehr an die Zellen abgegeben werden, was aber eigentlich die Aufgabe des Hämoglobins im Blut wäre&#8230;</p>
<p>Natürlich sind in unseren Lebensmitteln keine derart hohen Mengen Nitrite enthalten, dass wir daran sterben könnten. Dafür sorgen schon die entsprechenden Lebensmittelverordnungen. Die aber wiederum auch nur für Erwachsene und Kinder ausgelegt sind &#8211; Kleinkinder und Säuglinge könnten hingegen tatsächlich bedenkliche gesundheitliche Probleme bekommen&#8230;</p>
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<h2>Noch so eine Chemikalie: Nitrosamine</h2>
<p>Wichtiger ist aber, dass die im modernen Pökelsalz enthaltenen Nitrite im Körper mit Aminosäuren reagieren können, woraus Nitrosamine entstehen &#8211; eine Gruppe nicht gerade ungiftiger Substanzen! Die zwar nicht unmittelbar tödlich sind, die aber im Verdacht stehen, in hohem Maße krebserregend zu sein. Hierfür ist zwar noch eine weitere chemische Reaktion mit körpereigenen Enzymen notwendig, aber diese tritt eben auch nicht gerade selten auf.</p>
<p>Auch hier muss man natürlich anmerken, dass wir Nitrite üblicherweise nur in derart geringen Mengen zu uns nehmen, dass dadurch keine akute Gefahr besteht &#8211; aber andererseits sind sie (bzw. auch ihre Vorläufer, die Nitrate) in derart vielen Lebensmitteln enthalten, dass wir eigentlich ständig eine kleine Menge zu uns nehmen.</p>
<h2>Panikmache?</h2>
<p>Ist dieser ganze Artikel hier nun also nichts anderes als Panikmache? Schließlich isst die Menschheit nicht gerade wenig Wurst und andere Nitratquellen und stirbt nicht dran. In vielen Lebensmitteln wie Salaten oder Spinat oder sogar Käse ist schließlich sogar von Haus viel Nitrat drin. Und keiner wird doch wohl behaupten, dass diese Lebensmittel ungesund sind, oder?</p>
<p>Natürlich nicht. Darum geht es ja auch gar nicht. Ich bin selbst bekennender Liebhaber von Wurstwaren aller Art. Aber die Sache ist, dass wir uns durch die Verwendung von Nitritpökelsalz statt reinem Salz eben einer weiteren Quelle von Nitraten ausgesetzt haben. Die zur Herstellung der entsprechenden Produkte verfahrenstechnisch eigentlich überhaupt nicht nötig ist und nur den einen Zweck verfolgt:&#160;dass es appetitlicher aussieht.</p>
<h2>Der Tropfen und das Faß</h2>
<p>Und weil wir eben einen so hohen Wurstkonsum in Deutschland haben und weil Nitrate auch in so vielen anderen Lebensmitteln in natürlicher Weise vorkommen &#8211; ist das eigentlich wirklich nötig? Woanders reagieren wir doch auch nicht so. Wenn ich schon weiß, dass in unserer Luft so viele Rußpartikel (Feinstaub)&#160;sind, dann stelle ich mich doch nicht auch noch freiwillig in den Abgasqualm eines alten LKWs, oder?</p>
<p>Doch genau das tun wir im Falle der Wurst mit Nitritpökelsalz. Wir setzen uns unnötigerweise noch einer weiteren Quelle aus. Obwohl man natürlich schon auch anmerken muss, dass die meisten es gar nicht wissen &#8211; und umgekehrt die Lebensmittelindustrie und auch die vielen Metzgereien nicht unbedingt großes Interesse daran haben, uns diesbezüglich aufzuklären. Deswegen hoffe ich, mit diesem Beitrag ein wenig dazu beizutragen, diese Tatsache mehr Aufmerksamkeit bekommt.</p>
<h2>Was also tun?</h2>
<p>Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: viele, wenn nicht sogar die allermeisten Bio-Metzgereien verzichten freiwillig auf den Einsatz von Nitritpökelsalz. Ich persönlich bin inzwischen mit meinem Fleisch- und Wurstkonsum zu etwa 75% zum Bio-Metzger aus Erding gewechselt, der auch in unserem Freisinger Tagwerk-Laden vertreten ist. Nochmal 10-15% hole ich mir dann vom Bio-Metzger in Förnbach bei Pfaffenhofen, weil ich in der Nähe arbeite. Aber weil ich dorthin immer noch mit rund 10km Umweg unterwegs bin, kommen dann doch noch etwa 10-15% konventionelle und deswegen selbstverständlich mit Nitritpökelsalz behandelte Wurst von unserem Dorfmetzger Hack sowie der Metzgerei Häuslmeir in Kirchdorf auf meinen Teller. Aber immerhin &#8211; das ist deutlich weniger als der Durchschnitt von uns so zu sich nimmt&#8230;</p>
<p>Zugegeben, die Optik ist leider wirklich manchmal nicht so schön. Ein Kassler von erwähnten Bio-Metzgern ist halt nun mal etwas grau. Und diverse Schinken ebenso. Wie eben auch die Wurst. Aber andererseits: das Auge isst zwar mit, jedoch zählt im Endeffekt doch der Geschmack. Und der ist einfach unbeschreiblich lecker!</p>
<p>Und was meint Ihr?&#160;Habe ich Euch jetzt den Appetit verdorben? Esst Ihr in Zukunft genauso weiter oder denkt Ihr beim nächsten Einkauf an diesen Artikel?</p>


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		<title>Rotes Fleisch ist tödlich!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 11:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_147" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/03/bbq.jpg" class="floatbox" rev="group:130 caption:`bbq`"><img height="225" width="300" class="size-medium wp-image-147" title="bbq" alt="Oh wie verführerisch - aber iss mich und ich töte Dich!" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/03/bbq-300x225.jpg" /></a><p class="wp-caption-text">Oh wie verführerisch - aber iss mich und ich töte Dich!</p></div>
<p>Wie in der letzten Woche zahlreich durch die Medien ging, ergab eine Studie der Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) in den USA, dass der Verzehr von viel rotem Fleisch deutlich das Sterberisiko erhöht. Ist rotes Fleisch also nun tödlich? Nun &#8211; wie so oft muss man hierfür die Zahlen und die Umstände der Studie schon genauer ansehen&#8230;</p>
<p>Untersucht wurden insgesamt 545.000 Amerikaner im Alter zwischen 50 und 71 Jahren. Zehn Jahre lang wurde beobachtet und in dieser Zeit starben 71.000 Teilnehmer. Als man nun die Todesursachen mit dem Fleischkonsum verglich, fiel auf, dass die Sterblichkeit bei den Menschen, die täglich mehr als 250g rotes Fleisch (also allgemein Fleisch von Säugetieren wie Rind und Schwein) zu sich nahmen, deutlich öfter auf Krebs und Herzprobleme zurückzuführen war. Bei Männern erhöhte sich das Krebsrisiko um 22 Prozent und das Herztodrisiko sogar um 27 Prozent. Bei Frauen lag die Quote bezüglich Krebs nur bei 20 Prozent, bezüglich Infarkt oder Schlaganfall aber sogar bei 50%. Verglichen wurde hierbei mit den Personen, die wöchentlich nicht mehr als 150 Gramm rotes Fleisch zu sich nahmen.</p>
<p>Erschreckend, oder?</p>
<h2>Was ist von diese Zahlen zu halten?</h2>
<p>Zuerst einmal fällt mir auf, dass hier zwei echte Extreme verglichen wurden. 250 Gramm am Tag entspricht 1,75 Kilogramm in der Woche auf der einen Seite &#8211; und gerade mal lächerliche 150 Gramm auf der anderen Seite. Also ein Faktor, der über 10 liegt. Nun &#8211; mit einem ähnlichen Faktor lässt sich sicher auch der Konsum von Nudeln &#8220;schädlich-rechnen&#8221;&#8230;</p>
<p>Des weiteren muss man sehen, dass 250 Gramm am Tag wirklich enorm viel ist. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt bei 300-600 Gramm Fleisch und Wurst &#8211; pro Woche! Also bei etwa einem Sechstel bis einem Drittel, d.h. diese Risikogruppe ass drei- bis sechsmal mehr als empfohlen. Wieder mal: bei einer ähnlichen &#8220;Überdosierung&#8221; finden wir sicher hunderte weiterer Lebensmittel, die in dieser Menge einfach nicht gesund sind.</p>
<h2>Müssen wir jetzt also Vegetarier werden?</h2>
<p>Nein. Wirklich nicht. Rotes Fleisch ist an sich nicht generell gefährlich und wir können nach wie vor unser Steak oder ein Wurstbrot genießen. Worüber wir uns allerdings wirklich Gedanken machen sollten ist unser allgemein viel zu hoher Fleischkonsum, also dass wir wirklich jeden Tag unser &#8220;Stück Lebenskraft&#8221; brauchen. In Deutschland haben wir in den letzten Jahren pro Kopf durchschnittlich immer zwischen 85 und 90kg Fleisch und Wurst verbraucht. Das sind tatsächlich in etwa die 250g pro Tag. Wenn man die Empfehlung der DGE umsetzt, dürften es aber pro Jahr nur gut 30kg sein, also etwa ein Drittel des tatsächlichen Wertes.</p>
<p>Wenn man nun noch beachtet, dass der reine Fleischkonsum (ohne Wurst) laut <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fleisch">Wikipedia</a> zwischen 1950 und 2004 von 26,2 auf 60,7kg gestiegen ist, könnte das doch durchaus einen Beitrag für die in der gleichen Zeit sprunghaft angestiegene Zahl der Krebs- und Infarkt-Erkrankungen geleistet haben&#8230;</p>
<h2>Wie immer: das gesunde Mittelmaß macht&#8217;s doch!</h2>
<p>Wir sehen also, dass es nicht allein das böse rote Fleisch ist, so dass wir Schwein und Rind einfach durch Fisch und Geflügel ersetzen könnten, um gesund 100 Jahre alt zu werden. Wir essen nur einfach generell viel zu viel Fleisch. Und dass hierbei ein großer Teil eben rotes und nicht weißes Fleisch (Geflügel, Fisch) ist, hängt nun mal mit unserer kulturellen Herkunft zusammen, da wir in Deutschland abseits der Küstenregionen traditionell wenig Fisch essen und auch Hühner im Gegensatz zu anderen Ländern keine große Bedeutung in unserer Ernährung spielen, wenn wir vom Frühstücksei oder den vielen Eiern in unserer Fertignahrung mal absehen.</p>
<p>Es ist also ratsam, sich allgemein mal bewusst zu machen, wie oft man pro Woche wie viel Fleisch ist. Jeden Tag? Vielleicht sogar sowohl als Hauptmahlzeit als auch als Snack? Hier ein Burger, dort eine Currywurst oder eine belegte Semmel, abends dann lecker Schnitzel oder Steak oder eine deftige Brotzeit mit Wurstplatte &#8211; da kommt tatsächlich schnell einiges zusammen.</p>
<p>Warum greifen wir aber so oft zu Fleisch anstatt zu Obst oder Gemüse oder Milchprodukten? Weil es so einfach ist. Und weil es so billig ist. Wenn man sich die Auslagen der vielen Imbisse ansieht &#8211; es ist bedeutend leichter, ein Fleischgericht zu bekommen als etwas vegetarisches. Und leisten kann es sich auch jeder, da die Preise für Fleisch in den letzten Jahrzehnten in Relation zu unseren Einkommen ins Bodenlose gefallen sind.</p>
<h2>Was also tun?</h2>
<p>Na, ganz klar: <strong>generell weniger Fleisch essen! </strong></p>
<p>Aber natürlich: gerade in der Männerwelt gilt so etwas doch als Status-Symbol. Wer sich viel Fleisch leisten kann, der ist auch was. Und seine Zähne in ein totes Tier zu schlagen, das Ganze eventuell sogar noch mit den Fingern statt mit Messer und Gabel &#8211; das hat so was archaisches, quasi das was unsere Vorfahren als Belohnung für ihren Jadgerfolg hatten. Guter Jäger -&gt; Guter Esser -&gt; Guter Stecher! Außerdem schmeckt doch so Grünzeug nicht. Kuh-Futter. Ja bäh!</p>
<p>Aber was das &#8220;männliche&#8221; angeht, möchte ich eigentlich nur zu denken geben: ist es denn umgekehrt echt männlich, wenn man sich nach ein paar Jahren mit seinem angefressenen Fettwanst kaum mehr bewegen kann und bei jeder Bewegung irgendwas nachschwabbelt? Und ist es tatsächlich männlich, wegen der ganzen damit verbundenen Gesundheitsprobleme in ein paar Jahren keinen mehr hochzubekommen oder von den Mädels im Sommer nur noch wegen des Schattens gerne gesehene Gesellschaft zu sein? Geschweige denn, ob es so männlich ist, wenn man wie diese Studie gezeigt hat, tatsächlich ein hohes Risiko für Schlaganfälle entwickelt und danach mit Lähmungen sein Dasein fristet? Ich weiß nicht, wie Ihr denkt, aber ich stell mir meinen körperlichen Zustand und dergleichen im Alter eigentlich anders vor &#8211; aber den Grundstein hierfür muss man eben genau jetzt legen und nicht erst, wenn man schon auf die 50 zugeht&#8230;</p>
<p>Und bezüglich des Geschmacks: zugegeben, fleischlose Küche ist anspruchsvoller. Es gibt nichts einfacheres, als ein Stück Fleisch schmackhaft zuzubereiten. Denn eigentlich reicht ja schon etwas Salz und Pfeffer und ein klein wenig Geschick im Umgang mit der Pfanne und schon hat man etwas im Teller, was gut schmeckt. Bei Gemüse hingegen&#8230;? Es will erst mal geputzt werden, dann muss man die verschiedenen Gemüse natürlich unterschiedlich zubereiten, sich Gedanken wegen der Garzeiten machen, man muss sich überlegen, welche Gemüse zueinander passen, ob und wenn ja, welche Saucen damit harmonieren und so weiter. Und dann soll es am Ende natürlich auch noch gut schmecken und nicht nur einfach &#8220;grün&#8221; oder &#8220;gesund&#8221;.</p>
<h2>Gemüse muss doch nicht langweilig schmecken!</h2>
<p>Ich für meinen Teil sehe das aber nicht als lästig an, sondern als Herausforderung. In den über 5 Jahren, in denen wir zusammen sind, habe ich meine kleine Göttin von mindestens zwei Handvoll Gemüsen überzeugen können, die sie früher absolut nicht mochte oder nur widerwillig aß &#8211; bis ich sie ihr in einer Weise vorgesetzt habe, dass sie inzwischen schon richtige Gier drauf entwickelt hat. </p>
<p>Rosenkohl klassisch wie in der guten alten Küche matschig gekocht ist so ein Beispiel. Nur kurz gekocht, damit er beim Beissen noch knackt und dann vielleicht mit etwas Sahne oder gerösteten Semmelbröseln abgerundet ist da aber schon was ganz anderes. Wirsing wie bei Muttern zerkocht und zu Brei verarbeitet &#8211; nun ja, das ist eben die klassisch-deutsche Zubereitungsart, mit der ich aufgewachsen bin und mit der man mich auch jagen kann. Die Blätter nur grob zerkleinert, in etwas Wein gedünstet und zusammen mit Paprika oder Schafskäse hingegen &#8211; ein Gedicht! Salzkartoffeln mit Spinat und Ei &#8211; gabs bei uns zu Hause schon häufig und besonders am Gründonnerstag, um die beim Färben kaputtgegangenen Eier zu verwerten. Schmeckt mir aber in der Version von damals überhaupt nicht mehr. Leckere Bratkartoffeln mit etwas Zwiebel, Kümmel und Speckwürfeln statt Salzkartoffeln jedoch? Hammer-Sache! Und frischen, in der Pfanne angedünsteten Blattspinat statt der langweiligen, tiefgefrorenen Pampe, ebenfalls mit ein wenig Zwiebeln und vielleicht Knoblauch, mit ein wenig Milch als Sauce und als Kick vielleicht ein bisschen Chili? Genial! Und dazu dann einfach ein Spiegelei mit etwas frischer Petersilie obendrauf? Ein lukuhlisches Festtagsessen!</p>
<p>Und überhaupt heißt das ja nicht, dass bei einer Ernährung mit weniger Fleisch nicht auch mal etwas Speck mit ran darf. Oder auch mal 100g Fleisch pro Person schön klein geschnitten, etwa wie Geschnetzeltes. Aber eben so, dass es eine Zutat ist, die den anderen Zutaten ebenbürtig zur Seite gestellt wird. Und nicht wie bei uns üblich Fleisch als zentraler Bestandteil des Essens und das Gemüse dann notgedrungen irgendwie drumrum gemacht.</p>
<h2>Von der Beilage zum Hauptgericht</h2>
<p>Wie denkt Ihr darüber? Was unternehmt Ihr denn so, um Fleisch in vernünftigen Mengen zu essen? Wie sieht denn Eure Wochenration Fleisch und Wurst aus? Wenn Ihr für Euren Haushalt kocht: wie gehen denn Eure Mit-Esser damit um? Gibt es Nörgelei am Tisch, weil da nur Fleischstückchen im Gratin sind anstatt einfach ein großes Stück Fleisch zu überbacken oder finden sie es lecker?</p>
<p>Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!</p>


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