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	<title>LUKUHLUS - der LOHAS &#187; Energiesparen</title>
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		<title>WBINFDG-Tipp: Kühlschrank und Gefriertruhe entstauben!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 05:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WBINFDG &#8211; Warum Bin Ich Nicht Früher Drauf Gekommen. Leider finde ich keine schöne deutsche Übersetzung für das im Englischen selbsterklärende &#8220;Headsmacking Tipp&#8221;, weshalb ich zu dieser Monster-Abkürzung greife. Die Idee dahinter ist, in unregelmässigen Abständen kurze Tipps und Denkanstöße zu geben, wie man kinderleicht Energie sparen oder sonstwie der Umwelt etwas Gutes tun kann [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_225" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="240" width="320" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/04/kuehlrippen.jpg" alt="So sollten Kühlrippen aussehen: sauber, ohne Staubflusen." title="kuehlrippen" class="size-full wp-image-225" /><p class="wp-caption-text">So sollten Kühlrippen aussehen: sauber, ohne Staubflusen.</p></div>
<p>WBINFDG &#8211; Warum Bin Ich Nicht Früher Drauf Gekommen. Leider finde ich keine schöne deutsche Übersetzung für das im Englischen selbsterklärende &#8220;Headsmacking Tipp&#8221;, weshalb ich zu dieser Monster-Abkürzung greife. Die Idee dahinter ist, in unregelmässigen Abständen kurze Tipps und Denkanstöße zu geben, wie man kinderleicht Energie sparen oder sonstwie der Umwelt etwas Gutes tun kann &#8211; und das mit wirklich minimalem Aufwand. Oder besser gesagt mit Maßnahmen, die so simpel und naheliegend sind, dass man sich wirklich fragt: Mensch &#8211; warum bin ich da eigentlich nicht früher drauf gekommen?</p>
<p>Den Anfang möchte ich daher mit etwas machen, was wirklich naheliegend ist. Aber ich bin mir sicher, dass nur wenige daran denken würden, wenn es ums Thema Energie sparen geht: die Kühlrippen von Kühlschränken. Oder auch Gefriertruhen.</p>
<p>Wenn man seinen Kühlschrank reinigt, macht man das ja meistens nur im Innenraum. Man räumt alles raus, putzt alle Ablagen sauber (und hat in der Zwischenzeit hoffentlich die Kühlung ausgeschaltet, damit der Kühlschrank währenddessen nicht ständig unnötigerweise versucht, diesen thermischen Kurzschluss zu kompensieren und die Raumluft zu kühlen!), räumt anschließend alles wieder rein und das wars dann. Nun, was die hygienische Komponente des Kühlschranks angeht, reicht das auch wirklich.</p>
<p>Jedoch: der Energiebedarf &#8220;entsteht&#8221; bei einem Kühlschrank wo ganz woanders. Nämlich auf der Rückseite. An den Kühlrippen. Ohne jetzt zu tief auf die Funktionsweise eines Kühlkompressors eingehen zu wollen: dieses feine Rohrsystem auf der Rückseite muss ungehinderten Zugang zur Umgebungsluft haben, um optimalst zu arbeiten. Sobald etwas den Temperaturaustausch zwischen der in den Rohren laufenden Kühlflüssigkeit und der Raumluft stört, wird der Wirkungsgrad in der Regel schlechter &#8211; der Kühlschrank muss länger die Flüssigkeit durchpumpen, braucht also mehr Energie.</p>
<p>Man sollte daher auf jeden Fall einmal im Jahr einfach mal HINTER den Kühlschrank sehen und mit einem Staubsauger alle anfallenden Staubfussel und -flusen entfernen. Denn selbst im saubersten Haushalt gibt es Staub. Der vordergründig zwar gewischt werden kann, der sich aber in den Ecken, an die man nur schwer rankommt, sammelt und sammelt und sammelt&#8230;</p>
<p>Ich muss gestehen, dass ich selbst lange nicht daran gedacht habe. Mein Kühlschrank steht jetzt schon seit 10 Jahren an diesem Platz. Und warum sollte ich auch dahinter mal nachsehen? Als ich es jetzt aufgrund dieser Idee aber einfach mal machte &#8211; um Himmels willen! Da muss ich mich ja dafür schämen! Deswegen auch kein Live-Foto davon zu diesem Eintrag und lieber eins aus der Retorte. Jedenfalls: da wundert mich jetzt echt nicht mehr, warum der Gefrierteil meines Bosch Kombi-Geräts nur noch 20 statt 27 Grad Minus geschafft hat&#8230;</p>
<p>Also: einfach mal ausprobieren! Auch wenn der Kühlschrank in eine Einbauküche verbaut ist &#8211; irgendwie kommt man da schon hin. Wenn es wirklich ein enormer Aufwand ist, muss man es ja auch nicht jährlich machen &#8211; aber so alle zwei Jahre mal?</p>
<p>Obwohl mir grad einfällt: jetzt wäre natürlich interessant, hier eine Art Fotowettbewerb zu machen. Wer hat den verstaubtesten Kühlschank? Aber dazu müsste ich erst mal ein Plugin finden, das bei den Kommentaren auch einen Bilder-Upload erlaubt&#8230;</p>
<p>Ach &#8211; ihr könnt ja mündlich berichten. Dann ists auch nicht so peinlich&#8230; <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>Sport ist Mord &#8211; an unserem Klima!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 16:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich gestern bei diesem wunderbaren Frühlingswetter abends nach Hause fuhr, irritierte mich auf der schön langen, ebenen Strecke zwischen Freising und Langenbach ein geparktes Auto, das auf dem parallel zur Straße verlaufenden, geteerten Feldweg stand. Es war ein silberner Kombi. Der Kofferraum war offen und darin saß ein Herr mittleren Alters, der sich gerade [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_173" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="240" width="320" class="size-full wp-image-173" title="fankurve" alt="Ein Sportereignis kann ein tolles Erlebnis sein - jedoch nicht im Bild: die tausenden Autos, mit denen die Leute ins Stadion kamen..." src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/04/fankurve.jpg" /><p class="wp-caption-text">Ein Sportereignis kann ein tolles Erlebnis sein - jedoch nicht im Bild: die tausenden Autos, mit denen die Leute ins Stadion kamen...</p></div>
<p>Als ich gestern bei diesem wunderbaren Frühlingswetter abends nach Hause fuhr, irritierte mich auf der schön langen, ebenen Strecke zwischen Freising und Langenbach ein geparktes Auto, das auf dem parallel zur Straße verlaufenden, geteerten Feldweg stand. Es war ein silberner Kombi. Der Kofferraum war offen und darin saß ein Herr mittleren Alters, der sich gerade seine Roller-Blades umschnallte, um offensichtlich anschließend diese Teerstrasse auf- und abzurollen. Woraufhin ich ins Grübeln kam&#8230;</p>
<p>Und als ich darüber nachdachte, fiel mir auch wieder ein, dass ich mich ja schon letztes Jahr mal darüber erboste, dass in dem wunderschönen, &#8220;Plantage&#8221; genannten Stück Wald am Nordrand von Freising regelmässig dutzende von Joggern und Nordic Stalkern unterwegs sind. Was an sich nicht schlimm wäre, schließlich ist dieser ganze Wald ja sogar für Sport- und Naturbegeisterte &#8220;ausgebaut&#8221; worden &#8211; aber was ich eben nicht verstehe ist die Tatsache, dass jeder von denen mit dem Auto da hinfahren muss!? Also vor allem die Jogger aus Freising, die wohl nur eine einzige Runde um den Wald bräuchten, um ihr Pensum zu erreichen, wenn sie die 2km von ihrer Haustür in den Wald nicht mit dem Auto fahren, sondern laufen würden.</p>
<h2>SUV = Sehr Umweltschädliches Vehikel!</h2>
<p>Natürlich fällt einem als erstes zum Thema Sport und Umweltschädlichkeit ein, dass es ja sogar eine eigene Gattung Auto gibt, die für solche Bedürfnisse entwickelt wurde &#8211; und die sich leider großer Beliebtheit erfreut. Sports Utility Vehicle, oder kurz SUV. Da hat man unendlich Platz im Kofferraum und leicht geländegängig sind diese Dinger ja üblicherweise auch noch, bieten aber im Innenraum den Komfort eines normalen PKW. Man kann seinen sportlichen Hintern mit dieser Motorkraft also in noch bequemerer Art und Weise in noch viel weiter entlegene Gegenden bewegen, um dort dann &#8211; tja, &#8220;gesunden Sport&#8221; zu treiben&#8230;</p>
<p>Doch es sind ja nicht nur die Vorzeige-Klimasünder in ihren SUVs. Denn komischerweise stehen gerade dort an der Plantage eigentlich ganz normale Klein- und Mittelklassewagen. Also sind SUV-Fahrer hier ausnahmsweise mal nicht die Bösen. Eher im Gegenteil. Denn wenn ich mir die Fahrer dieser Monster mal so ansehe, dann besteht bei vielen wohl der einzige Sport aus dem athletischen Drücken der Fernbedienungsknöpfe während der Übertragung eines Fußballspiels ihrer Lieblingsmannschaft. Oder sie haben sich für ein solches Gefährt entschieden, weil es dem Fahrer nun mal ein sportliches Image verleiht. Oder weil es ja sooo praktisch ist, wenn man Kinder hat und alles schön im Kofferraum unterbringt, obwohl hier ein stinknormaler Kombi oder kleiner Family-Van mindestens genauso seinen Dienst täte.</p>
<p>Nichtsdestotrotz &#8211; manche verwenden so ein SUV tatsächlich in irgendeiner Art für ihre sportlichen Aktivitäten, besonders wenn es um besonders trendige (Extrem-)Sportarten geht. Also das heißt in der Praxis, sie fahren damit ihre kleine Sporttasche durch die Gegend. Denn mehr braucht man ja üblicherweise wirklich nicht, um sich irgendwo zu bewegen, egal ob das nun zum Joggen, Fußball spielen, Klettern oder sogar Reiten ist. Warum man diese kleine Sporttasche aber nicht ganz normal im Kofferraum oder auf der Rückbank eines handelsüblichen PKW verstauen kann, sondern einen fetten SUV dafür braucht, bleibt mir jedoch ein Rätsel. Also zumindest kenne ich keinen einzigen, der wirklich regelmäßig ein Kanu oder einen Segelflieger oder eine schwere Taucherausrüstung oder einen Hanggleiter oder eine Fallschirmausrüstung oder ein Surfbrett oder sonstwas Großes transportieren muss, was den Stauraum eines Lieferwagens rechtfertigen würde. Beziehungsweise haben diese Leute dann meist auch wiederum kein SUV, sondern gleich einen Lieferwagen oder entsprechende Anhänger. Oder eben einen normalen Kombi, notfalls mit entsprechendem Dachgepäckträger.</p>
<h2>Sport ist &#8211; woanders!</h2>
<p>Also mal abgesehen davon, ob hierfür nun SUVs verwendet werden oder ganz normale Autos &#8211; Sport ist in unserer Gesellschaft offenbar etwas geworden, zu dem man immer wie selbstverständlich hinfährt. Klar, Mobilität ist ja nicht teuer. Also kann ich auch die paarhundert Meter zum örtlichen Fußballverein mit dem Auto fahren. Oder ins Fitness-Studio. Oder ins Schwimmbad. Oder in den Wald zum joggen. Schließlich bin ich ja nach dem Training kaputt und ausgepowert und möchte mich dann nicht mehr unnötig viel bewegen.</p>
<p>Außerdem kann ich ja nur in Ruhe in diesem Waldstück da draussen joggen, weil da noch so richtig wenig los ist und ich schöne Natur um mich rum habe. Und schwimmen kann ich logischerweise ja auch nur in einem Schwimmbad oder einem See und da hab ich nun mal keinen vor der Haustür. Geschweige denn, was das Fußballtraining angeht. Oder die tollen Gerätschaften im Fitness-Studio. Das geht alles nun mal nicht zu Hause.</p>
<p>Allerdings fahren die meisten wohl kaum mehr als vielleicht zwei oder drei Kilometer, um diese Sportstätten zu erreichen, oder? Also mal abgesehen davon, dass bei solchen Kurzstrecken auch ein Kat noch nichts nützt, weil der erst funktioniert, wenn er Betriebstemperatur hat und davor bläst das Auto den gleichen Dreck in die Umwelt wie ein Auto komplett ohne Kat &#8211; sind das nicht wirklich absolut überflüssige Kilometer? Warum könnt ihr diese lächerliche Strecke eigentlich nicht einfach mit dem Fahrrad absolvieren? Oder wenn Ihr schon ach so sportlich seid: joggt doch einfach mal ins Fitness-Studio oder ins Schwimmbad! Wenn Ihr Euch nur allgemein ein wenig mehr bewegen würdet anstatt Eure Hintern bequem mit dem Auto von A nach B zu schieben, BRÄUCHTET Ihr vielleicht schon gar nicht mehr so viel Sport!</p>
<h2>Der Berg ruft&#8230;!</h2>
<p>Und natürlich ist der absolute Trend-Vorzeigesport ja immer noch das Skifahren im Winter. So schön es ist, sich auf zwei Bretter zu schnallen und einen Hang hinunterzujagen &#8211; wenn es nicht nur eine Abfahrt von wenigen frustrierenden Sekunden den Dorfhügel hinunter sein soll, muss man dazu eben in die Alpen fahren. Oder zumindest in die Mittelgebirge.</p>
<p>Aber muss man dazu denn wirklich immer sein Auto benutzen? Ich wohne ziemlich in der Nähe der A9, einer der Hauptadern für den Wintersportverkehr. Und regelmässig bricht bei uns der Verkehr zusammen, wenn im Winter für das Wochenende schönes Wetter angesagt ist. Denn wie die Lemminge steigt Ihr auf einmal Freitag Nachmittags in Eure Autos und düst gen Süden, steht stundenlang im Stau oder quält Euch zumindest kilometerweise durch Verkehr im Schritt-Tempo, nur um ein paar mal so einen blöden Berg hinunterzurutschen, sich beim Apres Ski die Hucke vollauffen zu lassen, betrunken zu Musik zu schunkeln, die sich in Anspruchslosigkeit kaum überbieten lässt, oft auf unterstem Niveau alles anzubaggern, was bei &#8220;drei!&#8221; nicht auf den Bäumen ist und Euch am Sonntag dann verkatert und um über hundert Euro ärmer den gleichen Weg wieder zurückzuquälen.</p>
<p>Also von mir aus könnt Ihr Euer Wochenende ja gerne in den Bergen beim Skifaren verbringen, wenn Euch sowas gefällt &#8211; aber warum nehmt ihr eigentlich nicht einfach mal einen Zug für eine solche Reise? Die Bahn fährt bis in alle wichtigen Wintersportzentren bzw. sind diese über gute Buslinien erreichbar. Und viele Hotels bieten ja sogar kostenlose Shuttle-Dienste an. Denn in der Zeit, in der ihr dort seid, braucht Ihr Euer Auto doch echt nicht. Das benutzt Ihr wirklich nur, um dort hin und wieder zurück zu kommen. Also warum tut Ihr Euch den Stress mit dem Fahren dann überhaupt erst an, anstatt gemütlich zurückgelehnt die Zugfahrt zu genießen und entspannt anzukommen?</p>
<p>Natürlich &#8211; ich höre schon: die Bahn ist so teuer! Aber wer zu den mindestens 60 Euro Übernachtungskosten für ein Wochenende und den 90 Euro pro Person für einen Skipass sowie den nochmal 50-60 Euro Fress- und Saufkosten pro Person dann nicht auch noch die 50 oder 60 Euro für ein Dauer-Spezial-Ticket der Bahn übrig hat, dem muss ich leider schallend ins Gesicht lachen. Zumal Ihr ja sowieso meistens auch 50-60 Euro Sprit verpulvert. Dass die Bahn in dem Fall dann zu teuer ist, so dass Ihr Euch das Wochenende nicht mehr leisten könnt, ist nichts als eine faule Ausrede. Und nicht nur die Umwelt würde Euch danken, wenn Ihr mal die Bahn nehmen würdet &#8211; auch wir Anwohner der betroffenen Autobahnen wären mal ganz froh, wenn unsere nötigen Berufswege nicht immer von Euch verstopft würden.</p>
<h2>Wo bitte gehts zum Stadion?</h2>
<p>Das Ganze lässt sich sogar noch einen Schritt weiter denken, indem wir uns das Eingangsbild genauer ansehen: wie viele Menschen sind auf diesem Bild zu sehen? 1000? Mehr? Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht schätzen, aber ich bin mir sicher, dass für diese Menschenmenge garantiert einige hundert Autos bewegt wurden. Denn auch da sind die Menschen ja wie die Lemminge und wenn der FC Bayern oder 1860 München zu Hause spielen, ist regelmässiges Verkehrschaos bei uns im Münchener Norden angesagt. Weil auch hier lieber jeder mit seinem eigenen Auto fährt anstatt öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Und das, obwohl die Arena wirklich sehr gut angebunden ist. Man muss nur aus einem der täglich mehreren hundert am Hauptbahnhof haltenden Züge aussteigen, ein paar Meter zur U-Bahn gehen und ist dann in spätestens 20 Minuten in der Arena.</p>
<p>Sicher, je nachdem, wo man herkommt, kann vor allem das zurückfahren dann etwas umständlicher werden, weil die Bahn ja zu späterer Stunde nicht gerade die besten Verbindung hat oder man damit nur in die Nähe seiner Heimat kommt und dann keinen Bus mehr zur Verfügung hat. Aber es wäre immer noch besser, nur die Strecke von Eurer Haustür bis zum nächsten Bahnhof zu fahren als die gesamte Strecke bis ins Stadion. </p>
<p>Außerdem könnt Ihr Euch ja bei diesen kurzen Strecken sogar von Euren Frauen hinbringen und wieder abholen lassen, d.h. es muss nicht mal mehr einer die ungeliebte Rolle des nüchternen Fahrers übernehmen?</p>
<h2>Ökorrekter Sport</h2>
<p>Um wieder zum Eingangsgedanken zurückzukommen: ich unterstütze ja den Willen in jedem, etwas für seinen Körper zu tun. Ich selbst bin zwar so ziemlich die faulste Couchkartoffel, die man sich vorstellen kann (außer, dass ich dank unseres Biergartens Meister im einhändigen 2kg-Stemmen bin <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), aber deswegen gönne ich jedem, der anders denkt, seine Einstellung. So lange er mich nicht militant missionieren will, natürlich.</p>
<p>Und genauso gönne ich jedem Fan, dass er sich ein Spiel seiner Mannschaft ansieht. Oder ihr sogar quer durch Deutschland hinterherreist. Ich war selber in jungen Jahren fanatischer Anhänger des ERC Ingolstadt, d.h. ich bin jeden Freitag bzw. Sonntag die 14km zum Eisstadion geradelt und habe es genossen, namentlich bei den Fans in der Ostkurve bekannt zu sein.</p>
<p>Aber denkt doch bitte alle bei Eurer sportlichen Betätigung mal ein bisschen nach. Was habt Ihr davon, wenn Ihr jetzt zwar einen tollen, gesunden, ausdauernden Body habt &#8211; wegen der blöden Autofahrerei zu Euren Sportstätten aber die Umwelt unnötig schnell zu Grunde richtet und Eure Enkel Euch mal fragen &#8220;Opa, was hast Du damals eigentlich getan, um den Klimawandel vielleicht doch noch abzuschwächen?&#8221;</p>
<p>Also wie sieht&#8217;s aus? Wie steht es denn mit der Umweltbilanz Deines bevorzugten Sports, lieber Leser?</p>


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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukuhlus</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_80" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img height="300" width="200" class="size-medium wp-image-80" title="earth-hour-2009" alt="Earth Hour 2009 - Licht aus als Zeichen der Solidarität" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/03/earth-hour-2009-200x300.jpg" /><p class="wp-caption-text">Earth Hour 2009 - Licht aus als Zeichen der Solidarität</p></div>
<p>Mittlerweile zum zweiten Mal soll kommenden Samstag von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr jeweiliger Ortszeit weltweit das Licht gelöscht werden, um damit ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen, dass wir uns tatsächlich Sorgen um den Klimawandel machen. Ein Zeichen, dass wir bereit und willens sind, tatsächlich etwas dagegen zu tun. Ein Zeichen, dass wir selbst etwas unternehmen und mitmachen wollen und uns nicht immer nur auf &#8220;die anderen&#8221; rausreden, die doch bitteschön zuerst etwas tun sollen, bevor wir&#8230;</p>
<p>Interessant ist allerdings, dass heuer im Gegensatz zu letztem Jahr die Resonanz im Vorfeld noch lange nicht so groß ist. Kein Wunder, denn letztes Jahr beteiligten sich schließlich unter anderem auch Bild und Pro7 maßgeblich an der Verbreitung der Info und mobilisierten damit die Massen. Warum diese heuer nun nicht mehr die Werbetrommel dafür rühren? Man weiß es nicht genau.</p>
<p>Deswegen bleibt es dieses Jahr eher der Blogosphäre vorbehalten, dafür zu werben. Weshalb natürlich auch Lukuhlus seine Gedanken zu diesem Thema nicht für sich behalten kann.</p>
<p>Eine Stunde ohne Licht soll das also werden. Wir sollen damit zeigen, dass wir auch bereit sind, auf etwas zu verzichten und unsere Gewohnheiten zu ändern, um damit dem kommenden Klimawandel entgegenzuwirken. Aber selbst wenn wie anvisiert weltweit eine Milliarde Menschen daran teilnehmen sollten &#8211; die konkret in dieser Stunde weltweit eingesparten, mal auf Basis einer 60-Watt-Glühbirne geschätzten 60.000.000 kWh bzw. 60 MWh sind in etwa so viel wie allein &#8220;unser&#8221; benachbartes Kernkraftwerk in Ohu bei Landshut mit seinen 912MW Leistung (sagt zumindest <a target="_blank" href="http://www.br-online.de/bayern/einst-und-jetzt/50-jahre-kernenergie-DID121612508695/50-jahre-kernenergie-kraftwerke-standorte-ID671202493368252222.xml">diese Übersicht</a>) innerhalb von 4 Minuten erzeugt. Also wirklich nur ein winzigstes Tröpfchen auf dem heißen Stein.</p>
<p>Doch darum geht es ja auch gar nicht, sagen die Initiatoren. Dass die Energieeinsparung dieser einen Stunde für die Stromerzeuger überhaupt nicht spürbar sein wird, sei doch allen klar. Vielmehr geht es wie eingangs erwähnt darum, dass die Menschen solidarisch ein Zeichen setzen. So wie sie für eine Demonstration für oder gegen etwas auf die Straße gehen, soll diese Stunde Dunkelheit ein Mahnmal für Politik und Wirtschaft sein, die Weichen wirklich in eine klimafreundliche Zukunft zu setzen.</p>
<p>Allein &#8211; man vergebe mir meinen Pessimismus: als ob das irgendjemanden von diesen Polit- und Wirtschaftsbossen jucken würde?</p>
<p>Was wir brauchen, um die Katastrophe noch abzuwenden sind nicht irgendwelche neuen Gesetze oder wirtschaftliche Anreize oder dergleichen. Was wir wirklich brauchen ist ein tatsächlich konsequentes Umdenken in uns selbst. Wie soll sich denn die Problematik entschärfen, wenn parallel zum &#8220;Licht aus&#8221; dennoch der LCD-Fernseher mit seinen 250W läuft? Natürlich unterstützt von der mindestens 100W-Surround-Anlage. Wie soll weniger CO2 ausgestoßen werden, wenn der Papa vor dem &#8220;Licht aus&#8221; noch schnell mit seinem ach so praktischen, familien- und kinderfreundlichen SUV zum nur 1km entfernten Supermarkt düst, weil Mama gerade noch rechtzeitig festgestellt hat, dass ja die Kerzen alle sind? Wie soll der ganze Güterverkehr mit seinem immensen Beitrag zum Gesamtausstoß an CO2 weniger werden, wenn die Menschen dennoch weiterhin blind Produkte rein nach ihrer Gier und Faulheit kaufen, ohne an den umweltschädlichen Transport und die oft energie-intensive Lagerung der Waren zu denken anstatt sinnvolle regionale Produkte oder zumindest annähernd heimische Waren zu bevorzugen? Was bringt es einem Unternehmen, wirklich grüne Produkte auf den Markt zu bringen, wenn die Mehrheit dennoch lieber zum billigsten und bequemsten greift und somit auch keine Spirale in Gang gesetzt werden kann, die heimische Produkte wieder günstiger werden lässt?</p>
<p>Nein, ich glaube das Ganze wird wieder mal eine große Augenwischerei. &#8220;Guck mal, wir tun jetzt auch was für die Umwelt und knipsen für eine Stunde das Licht aus &#8211; wow, sind wir gut!&#8221;. Aber spätestens in einer Woche denkt keiner mehr dran, sondern liebäugelt doch wieder mit dem tollen neuen BMW X3 mit 3 Liter Hubraum, um auch ja noch schnell die Abwrackprämie mitzunehmen und somit günstig an ein richtig tolles Geschoss zu kommen.</p>
<p>Ich weiß nicht, was Ihr am Samstag Abend vorhabt. Ich für meinen Teil werde schon mitmachen. Aber wohl anders als die meisten. Und weniger wegen der Earth Hour, sondern einfach weil wir den Samstag Abend nicht wie so viele einfach an die Glotze verschwenden möchten. Kerzen sind bei uns sowieso Standard-Repertoire, denn auch wenn wir schon überall Energiesparlampen haben, gibt es einfach nichts stimmungsvolleres als echtes Kerzenlicht. Und die Glotze werden wir wie gesagt in dieser Stunde auch auslassen. Genauso wie die Surround-Anlage. Noch nicht mal den Laptop oder meinen Home-Server werde ich einschalten und ich bin sogar versucht, bei Strato mal nachzufragen, ob es technisch möglich ist, meine beiden Webserver für diese eine Stunde abzuschalten und um 21:30 Uhr automatisch wieder zu booten.</p>
<p>Was wir dann in dieser einen Stunde machen werden, wenn es dunkel ist und uns jegliche elektronische Unterhaltungsmöglichkeit fehlt? Nun &#8211; also wenn Euch darauf nichts einfällt, dann solltet Ihr mal ernsthaft darüber nachdenken, was mit der Romantik in Eurer Beziehung passiert ist&#8230; <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Nö, im Ernst: wir werden uns wohl eine Stunde lang ausgiebig <a href="http://www.lukuhlus.de/tag/meerschweinchen/">Norbert und Daggett</a> widmen, dazu gemütlich ein Bierchen trinken und einfach den Moment bewusst genießen&#8230;</p>
<p>Und was werdet ihr am Samstag Abend tun? Ich bin gespannt&#8230;</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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