<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss"><channel><title>LUKUHLUS - der LOHAS &#187; Essen &amp; Genießen</title> <atom:link href="http://www.lukuhlus.de/category/essen-geniessen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.lukuhlus.de</link> <description>Nachdenkliches, News, Tipps, Fakten, Bilder, Rezepte und mehr rund um nachhaltiges Leben...</description> <lastBuildDate>Thu, 19 Jan 2012 23:17:08 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <atom:link rel='hub' href='http://www.lukuhlus.de/?pushpress=hub'/> <item><title>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</title><link>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/#comments</comments> <pubDate>Sat, 13 Aug 2011 08:54:41 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Leckerität]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=708</guid> <description><![CDATA[Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte Woche habe ich mit den Bürokollegen einen kleinen Italiener entdeckt, der einfach ein Geheimtipp ist&#8230; Etwas versteckt in einer Seitengasse (Einsteinstrasse 98) findet man (oder findet eben nicht) eine von aussen recht unscheinbar aussehende Lokalität. Das Monte Grappa. Der erste Blick von außen verrät eine [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/' rel='bookmark' title='China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;'>China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;</a> <small>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte Woche habe ich mit den Bürokollegen einen kleinen Italiener entdeckt, der einfach ein Geheimtipp ist&#8230;<br /> <span id="more-708"></span></p><div id="attachment_709" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2011/08/Monte-Grappa.png" class="floatbox" rev="group:708 caption:`Monte Grappa`"><img class="size-medium wp-image-709" title="Monte Grappa" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2011/08/Monte-Grappa-300x217.png" alt="Monte Grappa in der Einsteinstrasse in München" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas versteckt, nicht direkt an der Hauptrasse schlummert ein Kleinod der gut bürgerlich-italienischen Küche</p></div><p>Etwas versteckt in einer Seitengasse (Einsteinstrasse 98) findet man (oder findet eben nicht) eine von aussen recht unscheinbar aussehende Lokalität. Das Monte Grappa. Der erste Blick von außen verrät eine schlichte Einrichtung, aber über und über mit Erinnerungsstücken und fast schon ein wenig kitschigen Objekten bestückte Wände. Kurz darauf wird man vom etwa 55-60jährigen Chef persönlich im sympathischen Bariton begrüßt und an einen der etwa 12 Zweiertische drapiert, wobei für größere Gruppen schnell und flexibel einfach umgeräumt und Tische neu zusammengestellt werden.</p><p>Die gedruckte Speisekarte sowie die Tafeln an der Theke mit wechselnden Aktionsgerichten lesen sich eigentlich für einen Italiener recht typisch, wobei aber sehr interessante Kreationen wie die &#8220;Pizza Nürburgring&#8221; oder die &#8220;Rigatoni Pavarotti&#8221; darunter sind.</p><p>Meinen ersten Besuch machte ich dort, als ich schon seit Tagen das Wort &#8220;Bolognese&#8221; im Kopf rumschwirren hatte. Also entschied ich mich dafür &#8211; und wurde wirklich positiv überrascht. Ich bekam zwar einen Teller, der auf den ersten Blick eher grau als tomatenrot aussah &#8211; aber der Geschmack überzeugte mich! Mit Bolognese verband ich bisher nämlich zwei extreme Ausprägungen, zwischen denen alles Angebotene pendelte:<br /> - was meine Mutter darunter versteht: kurz gargekochtes Hackfleisch, wenig gewürzt und mit einem Hauch Tomate sowie Fondor. Sorry, Mama: langweilig!<br /> - was mein Kochbuch darunter versteht: eine mit Karotten, Zwiebeln, ein wenig Knoblauch, Kräutern und viel gehackter Tomate eine gute dreiviertelstunde runterreduzierte Leckerität, die ich eimerweise verdrücken könnte.</p><p>Nun muss ich aber mein Spektrum erweitern. Diese Variante im Monte Grappa war mit wenig Tomate &#8211; aber mit so viel Geschmack nach Kräutern, Pfeffer, einem guten Schuss Paprika und etwas unidentifizierbarem. Ich vermute, es war Parmesan. Dazu Spaghetti, die so exakt auf Punkt gegart waren und einen dezenten Eigengeschmack, fast wie handgemacht hatten &#8211; perfekt! Allein dafür schon sämtliche Daumen hoch. Das schmeckte nicht irgendwie gekünstelt oder nach Packung &#8211; eher so, als hätte Mamma persönlich gekocht. Also seine Mamma, nicht meine.</p><p>Einer meiner Kollegen aß an dem Tag die schon erwähnte &#8220;Pizza Nürburgring&#8221;, die wirklich richtig, richtig scharf war. Weshalb wir beim Bezahlen natürlich neugierig waren, wie diese Pizza überhaupt zu ihrem Namen gekommen ist. Und wir erfuhren es auch&#8230;</p><p>Der gemütliche Wirt zog sich einen Stuhl an unseren Tisch, setzte sich und legte los: &#8220;Erzähl ich Dir, warum die Nürburgring heißt. Damals, als ich nach Deutschland kam, 1970, bin ich Motorrad gefahren. Hab später Krankheit davon bekommen. Hab ich immer noch. (Er hinkt ein wenig, also vermute ich Unfall.) Damals gab es  im Februar immer großes Motorradtreffen am Nürburgring. Hieß Elefantentreffen. Also kamen meine Freunde aus Italien mit Motorrad und wir sind hochgefahren. Im Winter. Waren steif gefroren, als wir oben waren. Sind dann in Pizzeria gegangen und der hatte so eine Pizza mit würziger Salami und scharfem Paprika &#8211; ist uns wieder richtig schön warm geworden. Sind dann nach Elefantentreffen wieder zurück nach München. Hatte damals auch schon Arbeit in Pizzeria und Freunde machten noch kurz Halt, bevor sie nach Italien zurückfuhren &#8211; und dann haben wir diese Pizza nachgemacht. Nennen sie seitdem einfach Pizza Nürburgring&#8230;&#8221;</p><p>Auch wenn das Zitat vielleicht nicht 100%ig genau seinen Worten entsprach &#8211; ziemlich genau so nett mit italienisch-bayrischem Akzent hat er es uns erzählt. Also auch für den Punkt &#8220;Sympathie&#8221; beide Daumen nach oben.</p><p>Beim zweiten mal wollte ich dann auch eine der Pizzen probieren, denn das, was meine Kollegen beim ersten mal bekommen hatten, sah zwar klein (26cm), aber so richtig, richtig lecker aus. Weshalb ich mich für eine Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln entschied. Und was soll ich sagen? So eine gute Pizza hab ich bisher nur ein einziges Mal bekommen: in <a title="Torri del Benaco – Seele baumeln lassen am Gardasee" href="http://www.lukuhlus.de/2010/09/13/torri-del-benaco-seele-baumeln-lassen-am-gardasee/">Torri del Benaco am Gardasee</a>. Der Boden war sehr dünn und trotz der Dünne perfekt &#8211; mit einem kleinen Knusper unten und kleinen, weichem Innenleben. Todeszone am Rand gab es zwar ein wenig, aber weil der Teig so gut war, schmeckte sogar diese. Und der Belag war einfach genau richtig. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Wäre sie nicht nur 26cm gewesen, hätte diese Pizza den Titel &#8220;beste Pizza meines Lebens&#8221; verdient.</p><p>Auch nicht zu vergessen: der Salat, den ich dazu bekam. Ein einfacher, gemischter Salat. Für Italiener typisch zum selber würzen. Also eigentlich nichts Spektakuläres. Wären da nicht dieser wirklich leckere Balsamico und das noch viel leckerere Olivenöl gewesen. Das war einfach keine Großmarktware, sondern das, was ich in einem normalen Haushalt in Italien erwarten würde. Wenn ich mal zurückdenke, muss ich lange grübeln, bis ich einen Italiener finde, bei dem ich ähnlich gute Ware an den Tisch gestellt bekam.</p><p>Beim dritten und leider letzten mal (Jobwechsel, also komplett andere Ecke Münchens danach) war dann eine meiner Leibspeisen dran: Spaghetti Carbonara. Die aber leider meine hohen Erwartungen nicht erfüllten. Sehr schade. Die Nudeln waren zwar wieder perfekt, aber die Sauce erinnerte mich eher an eine Sahnesauce als an Carbonara. Also nicht, dass sie nicht gut war, aber ein wenig enttäuscht war ich dann doch, weil ich auf eine gute, handgemachte Carbonara-Sauce hoffte. Es schmeckte zwar dennoch sehr gut, aber mir fehlte leider das Ei in der Sauce, um perfekt zu sein.</p><p>Nichtsdestotrotz: gerade für die Mittagspause ein echter Geheimtipp &#8211; so leckeres, frisch gekochtes Essen zu vernünftigen Preisen (mit Getränk 8-9€) bekommt man in dieser Ecke Münchens wohl nicht so häufig.</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/' rel='bookmark' title='China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;'>China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;</a> <small>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal...</small></li></ol></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</title><link>http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/#comments</comments> <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:52:52 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category> <category><![CDATA[Schimpftirade]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=633</guid> <description><![CDATA[Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann das Schweigen nicht bestehen bleiben. Denn wo meines Empfindens nach Verblendung auf Verarsche trifft, muss der mahnende Zeigefinger erhoben und zum Nachdenken ermahnt werden. Die Rede ist von einer wahnsinnig spaßigen Nacht im derzeit wohl angesagtesten City Life Club in München. Das Nektar Beach auf [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_623" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/07/nektar.jpg" class="floatbox" rev="group:633 caption:`Nektar Beach`"><img class="alignright size-medium wp-image-635" title="Nektar Beach" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2010/07/nektar-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">(Bild: Homepage des Nektar)Mag sein, dass die Küche dort kulinarische Gänsehaut erzeugen kann. Als wir dort waren, arbeiteten jedenfalls höchstens die Putzfrauen in der Küche.</p></div><p>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann das Schweigen nicht bestehen bleiben. Denn wo meines Empfindens nach Verblendung auf Verarsche trifft, muss der mahnende Zeigefinger erhoben und zum Nachdenken ermahnt werden.</p><p>Die Rede ist von einer wahnsinnig spaßigen Nacht im derzeit wohl angesagtesten City Life Club in München. Das <a target="_blank" href="http://www.nektar.de">Nektar Beach auf der Praterinsel</a>. Mitten in München. Von der Lage her idyllisch an der Isar gelegen und mit einem kleinen <del>Sandkasten</del> Beach im Hof ausgestattet. Bei schönem Wetter <del>packt man sein Schäufelchen und Förmchen aus und spielt mit den anderen verwöhnten Gören im Sand</del> räkelt und posiert man dementsprechend auf Liegen, die dort verstreut stehen &#8211; bei Regen, wie wir ihn letzten Freitag erlebten, hat man aber immerhin die Ausweichmöglichkeit, im Gewölbe des eigentlichen Clubs zu feiern.</p><p>Aber der Reihe nach. Was macht jemand wie ich, der für richtig gutes, handgemachtes Essen, Bodenständigkeit und absolut der Metaller-Fraktion zugehörig bekannt ist, überhaupt in so einem Schicki-Micki-Club??? Nein, es war nicht das von diesem Publikum offenbar eimerweise konsumierte Koks, sowas langweilt mich. Es war auch nicht der schnuckelige Arsch von Jorge Gonzales, der selbigen an diesem Abend zusammen mit einigen nicht weniger schnuckeligen Models über einen Laufsteg schob, weil eine Modenschau von <a target="_blank" href="http://www.stage-fashion.de">Stage Fashion</a> stattfand. Es war unsere Betriebsfeier.</p><p>Wo soll ich anfangen?</p><p>In diesem Blog geht es um Essen, also konzentriere ich mich besser darauf.</p><p>Der Abend begann mit einem großen Tablett Knabberzeugs und Zwischen-Leckereien. Wenn ich zu dem Zeitpunkt schon gewusst hätte, dass in jeder dieser Schüsseln mehr Inhalt ist, als alle vier späteren &#8220;Gänge&#8221; zusammengenommen auf die Waage bringen sollten, hätte ich vielleicht mehr davon gegessen. Die vorab schon seitens des Nektars selbst ausgesprochene Empfehlung &#8220;Männer sollten vielleicht nicht gänzlich ohne Unterlage kommen&#8221; wurde jedenfalls sogar noch ins Lächerliche gezogen. Ich hatte keine kleine Unterlage. Und selbst meine kleine Göttin, die sonst eher Nasch-Portionen isst, war fassungslos, welche Mini-Portiönchen dort serviert wurden.</p><p>Aber wir sind ja immer noch beim &#8220;Warm-Up&#8221;. Bei den &#8220;Fackeln&#8221; beispielsweise. Die ich dergestalt kenne, dass hauchdünn geschnittener, extrem leckerer, salziger Serrano oder Parma-Schinken um ein nicht minder würziges Grissini gewickelt und direkt vor dem Verzehr vielleicht noch mit ein, zwei Tröpfchen richtig guten Oliven- oder Kürbiskern-Öls beträufelt wird. Eine Köstlichkeit, sowas! Allerdings auch das haargenaue Gegenteil dessen, was das Nektar da zusammengeschustert hat. Der Gedanke an die Vokabel &#8220;kredenzen&#8221; verursacht mir in dem Zusammenhang allein vom Wort-Gerechtigkeitssinn her gesehen schon Adrenalinstösse. Da wurde irgendein 08/15 Roh-Schinken in Aufschnitt-Dicke gesäbelt und um die mit Abstand mehligsten und geschmacklosesten, steinharten Teigstangen gewickelt, die ich je essen musste.</p><p>Die Oliven, die dazu gereicht wurden, schmeckten alt und modrig und waren mit Stein. Also auch hier das exakte Gegenteil dessen, was als &#8220;Pralinen&#8221; ab und an auf unseren Jausen-Tisch kommt: perfekt ausgereifte Kalamata-Oliven mit Knoblauch-Füllung &#8211; eingelegt in mildes Öl mit der genau richtigen Mischung Kräuter, dass man sie einfach nur pur zu frischem Ciabatta oder Fladenbrot essen möchte. Doch damit nicht genug: ein weiterer Napf war mit roten, schrumpeligen Lappen gefüllt. Die sich als getrocknete, eingelegte Tomaten herausstellten. Die derart sauer waren, dass ich sie später, als mir aufgrund des in rauen Mengen zugeführten Wodka-Bull doch mal übel wurde und ich heftiges Sodbrennen bekam, missbrauchen musste, und sie&#8230; Ach, lassen wir die Details&#8230; Mit der entsprechenden Leckerität aus der Vorspeisentruhe unseres Lieblingsitalieners hat das jedenfalls so viel gemein wie Becherpudding aus dem Supermarkt mit meiner <a target="_blank" href="http://lukuhlus.blog.de/2007/03/24/schlemmer_rezept_mousse_au_chocolat~1965733/">selbstgemachten Mousse au Chocolat</a>.</p><p>Und auch der Napf mit den Knabber-Nüssen &#8211; gut, die waren wenigstens nicht sofort als stinknormale 99Cent-Dosen-Nüsse zu erkennen, aber auch die darauf verstreute Kräutermischung konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass es einfach billige Ware war, die irgendwie aufgehübscht wurde. Apropos aufhübschen: Käsewürfel sind eine tolle Sache. Wenn erstens der Käse von der Qualität her stimmt und wenn er zweitens wenigstens sauber präsentiert wird. Was hier beides nicht der Fall war. Monster-Brocken von teilweise 3x3cm Ausmaß fanden sich in diesem Napf, so dass der Käse gar keine Chance hatte, irgendwelches vorhandenes Aroma beim Zergehen auf der Zunge zu entfalten. Außerdem war er &#8211; nun ja, wer Industrie-Fraß gewohnt ist, für den war er vielleicht schon etwas würziger als gewohnt. Aber selbst blutjunger Mai-Gouda aus unserem Tagwerk-Laden schmeckt noch deutlich intensiver als das da&#8230;</p><p>Irgendwann (gefühlte 3 Stunden nach Beginn des Events) kam dann aber auch endlich mal &#8220;was richtiges&#8221; zu essen. Und erntete allgemeines Gelächter. Der Original hochtrabende Name ist mir entfallen, aber es waren genau zwei Scheibchen (&#8220;marinierte&#8221; &#8211; so viel weiß ich noch!) rote Bete, die ungefähr zwei Esslöffel Frischkäse umhüllten, in einer kleinen Lache aus rotem, hartgewordenem Glibber ruhten und mit ein wenig Pistazie sowie einem einzelnen Hälmchen Kresse überstreut waren. Kann lecker sein. Muss aber nicht. Ich mochte zwar in dem Moment den Geschmack ganz gut leiden, allerdings musste ich an ganz stinknormalen Kohlrabi denken, weil ich davon noch zwei ends-leckere Exemplare von unserem Bio-Bauern im Kühlschrank zu Hause hatte und mich just daran erinnerte, dass ich die mal essen sollte. Jedenfalls: auch hier &#8211; Käse&#8230; Naja. Ich glaube, es war wenigstens Ziegen- oder Schafskäse. Das Aroma war viel zu wenig ausgebildet, um es eindeutig sagen zu können. Und vor allem eben: zwei Gabeln davon und die Frage nach dem &#8220;war das alles?&#8221; kam auf.</p><p>Gefolgt wurde dieser Gang von einem Carpaccio, zu dem ich leider nichts sagen kann, weil ich nichts davon abbekam. Die Tellergröße war jedenfalls wieder winzig und der Hunger der näher am Bedienenden sitzenden stärker als mein akustisches Durchsetzungsvermögen.</p><p>Als dritten Gang gab es dann wenigstens etwas halbwegs Bodenständiges: vier Makis. Zwei mit Lachs und zwei mit Gurke. Der dazu gereichte, eingelegte Ingwer war gut. Also klassische Qualität aus einem China-Restaurant eben. Die Makis an sich &#8211; nun ja, allzuviel verkehrt machen kann man da ja auch nicht. Gut Sojasauce drauf, dann schmeckts wenigstens nach chinesischem Maggi. Durchschnittliches Sushi halt, wie es inzwischen jeder Lieferservice auch hinbekommt.</p><p>Und zu guter Letzt die Krönung: ein Nektar-Burger. Hah! Ich hatte an dem Tag ein Metzger-Frühstück, bestehend aus einer Fleischpflanzerl-Semmel von unserem prämierten Dorfmetzger. Der packt Käse mit in die Frikadellen. Leckerst! Und als Unterlage für den Abend machte ich notgedrungen einen Abstecher zu McDonalds, wo ich mir in Eile zwei Cheeseburger gönnte. Und dann eben der Nektar-Burger. Rein von der Größe her war er einfach nur als süß zu bezeichnen. Etwa ein Drittel so viel wie der McCheese und etwa ein Viertel meines Dorfmetzger-Pendants. Geschmacklich dafür &#8211; passt so einigermassen. Nicht schlecht, aber auch nichts außergewöhnliches. Aber derart &#8220;anfixend&#8221;, dass wir zu ganz, ganz später Stunde auf dem Weg zu unserem Hotelzimmer noch bei Burger King einkehren mussten. Sozusagen mein vierter Burger an dem Tag. Einfach nur, um wieder zu wissen, dass es noch echtes Essen gibt.</p><p>So viel zum Essen. Zur restlichen Location könnte ich jetzt mindestens noch genausoviel schreiben. Aber das würde dem Abend nicht gerecht. Denn auch wenn ich mich da drin so zu Hause und wohl fühlte wie auf dem Zahnarztstuhl (der Tod jedes Metall-Musikers: 6 Stunden am Stück nur elektronischer &#8220;bum bum bum bum bum&#8221;-Sound im Vier-Vierteltakt bei 80bpm, zu dessen Rhythmus sich viele oberflächliche Modepüppchen zur Selbstbestätigung um anerkennende Blicke bettelnd wiegten und verdrehten), war es ein echt lustiger Abend, weil wir uns allesamt so richtig gediegen die Kante gaben und viel lachten. So gesehen definitiv wiederholenswert &#8211; aber unter anderen Umständen bringt mich niemand auch nur jemals wieder in die Nähe des Nektar.</p><p>Deswegen mein Fazit: sorry, aber wer so ein Heidengeld für die Verköstigung verlangt und auf der Homepage einen auf sowas von dicke Hose macht, von dem erwarte ich einfach fünf Klassen mehr Können als dieses lieblose Zusammenschustern von windigen Billigzutaten. Und auch wenn es vielleicht sonst &#8220;gaaaanz anders&#8221; schmecken und richtige Portionen serviert werden sollten oder sowas und wir echt nur einen schlechten Tag erwischt haben sollten &#8211; mit diesem hohen Anspruch, den das Nektar in der Werbung an sich selbst stellt, darf so etwas wie am Freitag einfach nicht passieren. Ich kann daher niemandem ruhigen Gewissens empfehlen, wegen des Essens dort hin zu gehen. Für diese Menge Moneten esst Ihr beispielsweise im <a target="_blank" href="http://www.mastershome-muenchen.de">Master&#8217;s Home</a> zehnmal mehr und tausendmal besser (Rezession darüber fehlt leider, weil keine Zeit, aber beim SEO Stammtisch im Mai habe ich dort die mit Abstand besten selbstgemachten, mit Trüffel gefüllten und in Salbeibutter geschwenkten Ravioli meines Lebens gegessen &#8211; für schlappe 10.50€!).</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. 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Als ich dann köchelnderweise zu Gange war, änderte sich das Rümpfen in ein neugieriges Schnuppern. Und als dann ein Stück verlockend auf meinem Teller thronte, musste sie dann doch unbedingt probieren &#8211; und war sehr angenehm überrascht!</p><p>Die Idee dazu entstand, weil ich angesichts der aufziehenden Kohl-Zeit mal wieder ein richtig schönes Pfannengericht basteln wollte &#8211; aber dann stellte ich mir vor, wie ich aus dem Ganzen kein kleingeschnibbeltes Gemetzel mache, sondern es wie eine Lasagne schichtweise in einer Auflauf-Form überbacke. Keine neue Idee, wie mir Google inzwischen verraten hat, aber da ich es ohne solche fremde Inspiration machte, bin ich dennoch stolz darauf. Und es wird sie definitiv öfter geben &#8211; vielleicht variiert, aber im Prinzip hat alles wunderbar gepasst.</p><p><strong>Man nehme (4 Portionen):</strong></p><ul><li><span style="background-color: #ffffff;">1 mittelgroßen Kohlkopf</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">500g Hackfleisch</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">2 Paprika</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">2 kleine Zucchini</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">1 Zwiebel</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">2 Knoblauchzehen</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">2 Chilischoten (meine waren nicht so scharf &#8211; also vorher testen und ggf. nur eine verwenden)</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">1 Glas Tomatenmark</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">2 &#8220;Blöcke&#8221; Feta</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">1 &#8220;Kanten&#8221; geriebener Käse zum Überbacken (ich hatte Bergkäse, aber da kann man echt flexibel sein)</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">trockenen Weißwein zum ablöschen (ca. 100ml)</span></li><li><span style="background-color: #ffffff;">Pfeffer, Salz, gemahlener Kümmel, Oregano</span></li></ul><p>Den Kohl in einzelne Blätter zerlegen, den Strunk jeweils herausschneiden und in Salzwasser 10 Minuten weich kochen. Sobald die Blätter weich sind, durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.</p><p>Währenddessen den Paprika, die Zucchini, die Zwiebel, die Chilischoten und den Knoblauch klein schnibbeln und das Hackfleisch schon mal mit etwas Öl in der Pfanne bei hoher Hitze schön krümelig braten. Danach die Hitze auf etwa 2/3 reduzieren und die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilis unterheben und gut braten, bis die Zwiebel schön glasig ist. Anschließend den Rest Gemüse mit hinein geben, salzen, den Kümmel zugeben und gute 5 Minuten braten. Danach das Tomatenmark zugeben, mit dem Wein ablöschen und einköcheln lassen.</p><p>Nun ist ein guter Zeitpunkt, um schon mal den Backofen auf 180° Umluft vorzuheizen.</p><p>Eine Auflauf-Form mit etwas Öl einreiben und schichtweise eine Art Lasagne stapeln. Kohlblätter &#8211; Hackfleischmasse &#8211; Kohlblätter &#8211; zerkrümelter Feta &#8211; Kohlblätter &#8211; Hackfleischmasse &#8211; Kohlblätter &#8211; geriebener Käse. Mehr Schichten wurden es bei mir nicht, aber das reichte auch gut. Abschließend noch etwas frisch geriebener Pfeffer und Oregano für&#8217;s Auge und ab damit in Backofen.</p><p>Nach gut 20 Minuten müsste der Feta in der Mitte so richtig schön angeschmolzen und der Käse obenauf schön knusprig braun sein &#8211; also raus damit! Ja, wie man meinem Foto ansieht, hätte meine vielleicht noch ein paar Minuten vertragen, aber ich war so hungrig&#8230; <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p><strong>Guten Appetit!</strong></p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/06/11/rezept-lukuhlus-rumfort-pfanne/' rel='bookmark' title='Rezept: Rumfort-Pfanne'>Rezept: Rumfort-Pfanne</a> <small>&#160; Es ist höchste Zeit, mal wieder ein Rezept hier...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/29/rezept-selbstgemachte-nudeln-nudelteig-mit-oder-ohne-nudelmaschine/' rel='bookmark' title='Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine'>Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine</a> <small>Selbstgemachte Nudeln sind der Hammer und wirklich nicht schwer. 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Obwohl es eigentlich gar nicht wirklich ein Rezept ist. Eher eine grobe Bauanleitung, die zum kreativen experimentieren einladen soll.&#160;Die Rede ist von einer &#8220;Rumfort-Pfanne&#8221;. Der Name kommt daher, weil sie ideal dafür geeignet ist, alles was rumliegt und fort muss, zu einem leckeren [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/30/rezept-spaghetti-mit-fenchel-und-chorizo/' rel='bookmark' title='Rezept: Spaghetti mit Fenchel und Chorizo'>Rezept: Spaghetti mit Fenchel und Chorizo</a> <small>Heute wollte ich mal etwas probieren, worauf ich schon vor...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/29/rezept-selbstgemachte-nudeln-nudelteig-mit-oder-ohne-nudelmaschine/' rel='bookmark' title='Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine'>Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine</a> <small>Selbstgemachte Nudeln sind der Hammer und wirklich nicht schwer. Wegen...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/09/21/rezept-kohl-lasagne-mit-hackfleisch-und-feta/' rel='bookmark' title='Rezept: Kohl-Lasagne mit Hackfleisch und Feta'>Rezept: Kohl-Lasagne mit Hackfleisch und Feta</a> <small>Kohl-Lasagne &#8211; als ich dieses Wort heute auf der Heimfahrt...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_337" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img alt="Praktisch und lecker - einfach alles in eine Pfanne werfen, was rumliegt und fort muss..." title="rumfort-pfanne" width="320" height="240" class="size-full wp-image-337" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/06/rumfort-pfanne.gif" /><p class="wp-caption-text">Praktisch und lecker: einfach alles in eine Pfanne werfen, was rumliegt und fort muss...</p></div>&#160;</p><p>Es ist höchste Zeit, mal wieder ein Rezept hier zu posten. Obwohl es eigentlich gar nicht wirklich ein Rezept ist. Eher eine grobe Bauanleitung, die zum kreativen experimentieren einladen soll.&#160;Die Rede ist von einer &#8220;Rumfort-Pfanne&#8221;. Der Name kommt daher, weil sie ideal dafür geeignet ist, alles was <strong>rum</strong>liegt und <strong>fort</strong> muss, zu einem leckeren Essen zu verarbeiten.</p><p>Doch nicht nur zum Zwecke der reinen Resteververtung ist so eine Pfanne gut. Auch mit extra dafür frisch gekauften Zutaten ist das nicht minder lecker. Bei mir ist es meistens irgendetwas zwischendrin. Und weil es so ein offenes Rezept ist, gibt es auch tausende von Variationsmöglichkeiten. Allen gemein ist jedoch: man braucht wirklich nur eine Pfanne, etwas Zeit zum schnibbeln und ein wenig Einfallsreichtum und Vorstellungsvermögen.</p><p>Vom Aufwand her hängt es natürlich sehr von der Menge und Art der verwendeten Zutaten ab, aber ich habe eigentlich noch nie länger als insgesamt 30 Minuten gebraucht. Und weil man wirklich nur eine einzige Pfanne braucht, ist es einfach eines meiner Lieblingsgerichte für Mittags im Büro.</p><h2>Die Grundlagen: Kompositionslehre</h2><p>Nein, jetzt wirds nicht musikalisch. Obwohl man den Aufbau dieses Gerichts durchaus schon etwas&#160;mit&#160;Musik und der Kunst des Komponierens vergleichen kann. Allerdings hat diesen Vergleich Jamie Oliver schon mal in einer seiner Shows gebracht, weshalb ich ihm das jetzt nicht klauen möchte. Aber wenn es doch so gut passen würde&#8230;?</p><h3>Grundstock</h3><p>Jede dieser Pfannen braucht jedenfalls einen Grundstock. Das, was die eigentliche Masse ausmacht. Meist ist das genau das, was rumliegt und fort muss. Bei meiner Version gestern, die ich für das Foto oben abgelichtet hatte, waren das Champignons. Die hatte ich vor einer Woche mitgenommen, weil ich die zusammen mit Putenbruststreifen zu einem leckeren Salat machen wollte, aber irgendwie wurde nichts draus. Also lagen sie rum&#8230;</p><p>Genauso gut könnte der Grundstock aber auch eine Zucchini sein. Oder Rüben. Oder Lauch. Oder Aubergine. Oder Kohl. Oder Rosenkohl. Oder Blumenkohl. Oder Brokkoli. Oder ganz hervorragend geeignet:&#160;Kartoffeln! Diese müssen noch nicht mal vorgekocht sein. Ich würfle sie immer in ca. 5mm große Stücke und gebe sie als allererstes in die Pfanne, so dass sie insgesamt rund 15 Minuten drin sind, was bisher immer ausreichte, um sie durchzugaren.</p><p>Und wer ganz exotische Gedanken hat: wie wäre es denn mit den klein gewürfelten Klössen vom Vortag, die ja eine interessante Mutation erfahren, wenn man sie in der Pfanne anbrät? Besonders unsere typisch bayrischen Semmelknödel (oder doch Semmelnknödeln?) sind für sowas ideal.</p><p>Ach ja, mit zum Grundstock gehören für mich aber <strong>immer</strong> sowas wie Zwiebeln und Knoblauch. Ohne die gibt es bei mir eigentlich fast nichts aus der Pfanne&#8230;</p><h3>Akzente</h3><p>Zu diesem Grundstock braucht eine derartige Pfanne natürlich Akzente. Diese können eher farblicher Natur sein wie meine Paprika und Tomaten auf dem Bild oben, die mit ihrer Röte so schön aus dem Pilzbraun hervorstechen, oder sie sind geschmacklicher Natur, beispielsweise mit ein wenig richtig kräftigem Feta.</p><p>Ein Akzent alleine ist aber nur selten ausreichend, da sonst der Grundstock doch zu sehr dominiert. Deswegen darf als eine Akzent-Komponente auch ruhig ein wenig Fleisch mit rein. Das allerdings möglichst klein geschnetzelt sein sollte. Bei mir landen da meistens eine einzelne Putenbrust oder ein mittelgroßes Schweineschnitzel drin.&#160;Oder wie bei der obigen Variante im Bild auch einfach mal Wurst (zwei Stück Regensburger, die ich von unsrem Senior-Dorfmetzger grinsend mit den Worten &#8220;do schau her, I leg da moi wieda wos zum probia&#8217;n füa&#8217;d Brotzeit nei, wenns recht is&#8221; mit in die Tüte gesteckt bekam&#8230;).</p><p>Und natürlich können auch Vegetarier das machen, denn Tofu passt hier wunderbar dazu.</p><p>Sehr interessant ist auch, wenn man als Akzent Nudeln oder Reis einsetzt. Also mal umgekehrt. Die Massenbeilage bzw. der Grundstock eines Reis- oder Nudelgerichts wird hier zur Neben-Zutat.&#160;Gerade, wenn vom Vortag noch eine Handvoll davon übriggeblieben ist &#8211; was würde man sonst mit so einer halben Portion anstellen? Ganz einfach: ab damit in die Rumfort-Pfanne!</p><p>Ansonsten: einfach mal kreativ sein! Ich hatte schon die erstaunlichsten Geschmackserelebnisse mit unerwartet lecker harmonierenden Akzenten!</p><h3>Zusammenhalt</h3><p>Bisher ist es eigentlich nur eine einfache Pfanne. So richtig lecker wird sie aber meist erst durch die richtige &#8220;Bindung&#8221; der Komponenten. Also irgendetwas, was das Ganze zusammenhält und verbindet.</p><p>Im einfachsten Fall ist das so simpel wie lecker: zwei, drei Eier drüberschlagen und immer schön umrühren, während es stockt.</p><p>Zweite Variante, die ich gerne mache: geriebener Käse. Oder der oben erwähnte Feta. Denn natürlich darf der Zusammenhalt ja auch eine Komponente des Akzents sein. Und umgekehrt. Jedenfalls wird Käse in der Pfanne anders als beim überbacken im Ofen &#8211; ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll? Mir schmeckt das jedenfalls extrem gut.</p><p>Dritte Variante: einfach einen Teelöffel (Kartoffel-)Mehl in einem Glas kalter Milch verrühren und das drübergießen. Sobald das Mehl in der Flüssigkeit warm wird, bindet es &#8211; und schon hat man ein einfaches, aber dennoch extrem leckeres Sößchen zu dem ganzen.</p><h3>Würz was!</h3><p>Klaro. Gewürze sind in fast jedem Gericht das A und O, das dem ganzen einen unterstreichenden Charakter verleihen oder sogar eine gänzlich neue Richtung geben kann. Mein Standard für diese Rumfort-Pfannen sind auf jeden Fall Salz, Pfeffer, Kümmel und Ingwer. Aber auch Curry macht sich manchmal sehr gut drin. Oder Rosenpaprika. Und gemahlene Chilis sowieso. Also am besten einfach nach Lust und Laune experimentieren. Das &#8220;rum&#8221; von &#8220;Rumfort&#8221; könnte ja durchaus auch für &#8220;rum&#8221;probieren stehen&#8230;</p><h3>Präsentation</h3><p>Das letzte Element hat eigentlich nicht so wirklich was mit dem Kochen selbst zu tun, aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Und da derartige Pfannen oft etwas langweilig oder sogar seltsam aussehen &#8211; einfach wie im Bild oben eine Hand voll Kresse oder sonstige Sprossen drüber streuen. Oder mit Petersilie und/oder Schnittlauch dekorieren. Oder das Ganze auf zwei schönen Blättern Eissalat drapieren oder was auch immer einem dazu einfällt. Bei diesem Punkt bin ich ja auch noch weit davon entfernt, wirklich gut zu sein&#8230;</p><h2>Spieltechik</h2><p>Wollte ich nicht&#160;&#160;eigentlich&#160;auf Vergleiche mit der Musik verzichten? Aber Mist &#8211; es passt einfach so wunderbar. Denn die ganze theoretische Komposition nutzt ja nix, wenn man sein Instrument nicht beherrscht. Auf diese Weise hört sich ein Blatt-Beethoven im Saal dennoch nur nach Trompeter-Furz an&#8230;</p><p>Obwohl es wiederum echt nicht schwer ist. Das, was am längsten braucht, sollte zuerst in die Pfanne. Und danach in der Reihenfolge der nötigen Gar- oder Aufwärmzeiten. Simpel.</p><p>Einem Oha-Erlebnis möchte ich allerdings vorbeugen: wenn Ihr vorhabt, das mit dem Ei zu machen &#8211; gebt alles, was viel Saft abgibt (z.B. Tomate!) unbedingt erst danach rein. Genauso solltet ihr erst anschließend zu salzen beginnen. Denn wenn zu viel Flüssigkeit in der Pfanne ist und Ihr gebt darüber dann ein Ei, das dann in dieser &#8220;Suppe&#8221; noch stocken, geschweige denn an den einzelnen Zutaten haften soll &#8211; ach, probiert es einfach mal, dann werdet ihr merken, was ich meine. Schmeckt nicht weniger lecker, sieht aber einfach komisch aus&#8230;</p><h2>Ruck zuck &#8211; obaschluck!</h2><p>Les voila &#8211; mehr ist es eigentlich gar nicht. Mit Hilfe dieser groben Bastelanleitung kann wirklich jeder in Minutenschnelle ein leckeres Gericht aus der Pfanne zaubern. Also echt ideal für die schnelle Mittagsküche oder wenn man abends nach der Arbeit einfach nur noch Hunger, aber keine große Lust mehr hat.</p><p>Und wie gesagt: es gibt sicher tausende von Variationen. Aber anstatt jedes einzeln als eigenständiges Rezept herauszupicken und unter eigenem Namen als absolut leckeren und simplen Tipp zu vermarkten und damit die Seite künstlich aufzublähen &#8211; lieber einmal, und dafür richtig&#8230;</p><p>In diesem Sinne &#8211; möge der Geist des Baron Rumfort mit Euch sein!</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/30/rezept-spaghetti-mit-fenchel-und-chorizo/' rel='bookmark' title='Rezept: Spaghetti mit Fenchel und Chorizo'>Rezept: Spaghetti mit Fenchel und Chorizo</a> <small>Heute wollte ich mal etwas probieren, worauf ich schon vor...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/29/rezept-selbstgemachte-nudeln-nudelteig-mit-oder-ohne-nudelmaschine/' rel='bookmark' title='Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine'>Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine</a> <small>Selbstgemachte Nudeln sind der Hammer und wirklich nicht schwer. 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Gestern hat es uns mal wieder ins China-Restaurant Peking verschlagen, das etwas versteckt in der Freisinger Altstadt liegt und eine wahre Perle des Geschmacks ist. In meinem alten Blog hatte ich hier ja schon darüber berichtet und wir waren des Öfteren dort zu Gast, ohne dass ich jedes mal darüber [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li></ol>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_294" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="240" width="320" class="size-full wp-image-294" title="Hühnchen mit Basilikum" alt="Hühnchen mit Basilikum - nur eine der vielen Leckeritäten traditionell chinesischer Kochkunst..." src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/05/huehnchen-basilikum.jpg" /><p class="wp-caption-text">Hühnchen mit Basilikum - nur eine der vielen Leckeritäten traditionell chinesischer Kochkunst...</p></div><p>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal wieder ins <a target="_blank" href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;q=restaurant+peking+freising&amp;fb=1&amp;split=1&amp;gl=de&amp;view=text&amp;ei=9QcMSoznBoGyogPj4N0M&amp;cd=1&amp;sll=48.402396,11.749259&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;latlng=48402396,11749259,10237606229825961540&amp;sig2=qGdKtLLKWJcJP_pwq-dD2A">China-Restaurant Peking</a> verschlagen, das etwas versteckt in der Freisinger Altstadt liegt und eine wahre Perle des Geschmacks ist. In meinem alten Blog hatte ich <a target="_blank" href="http://lukuhlus.blog.de/2007/09/25/restaurant_tip_china_restaurant_peking_i~3037391/">hier</a> ja schon darüber berichtet und wir waren des Öfteren dort zu Gast, ohne dass ich jedes mal darüber geschrieben hätte. Doch dieses mal wurde das lukullische Fest leider von einer schlechten Nachricht überschattet, die es wert ist, einen Eintrag zu bekommen: im September wird dichtgemacht&#8230;</p><h2>Schwein gehabt&#8230;</h2><p>Aber zuerst einmal kurz zum Essen. Ich hatte gestern wieder etwas neues probiert. Auf der Karte unter der Rubrik &#8220;Spezialitäten des Hauses&#8221;&#160;stand da kurz und knapp &#8220;Kleingeschnittenes Schweinefleisch mit Sesam gebraten&#8221;. Für 10,80€. Da mir sowieso nach was Neuem war und ich Sesam sehr gerne mag, musste ich es einfach probieren. Und was soll ich lange drumrum reden? Es war phantastisch! Das Fleisch zerging auf der Zunge. Es hatte einen leichten Knusper-Rand, der in mir den Verdacht erweckte, dass das leicht karamelisiert war. Das hab ich mal bei Jamie Oliver gesehen, dass der das machte und dieses Fleisch schmeckte irgendwie genau so, wie ich mir das damals vorstellte. Dazu jedenfalls viele, leicht &#8220;angewokte&#8221; Zwiebeln, eine Abwandlung einer Süß-Sauer-Sauce und natürlich der Sesam, der derart geröstet eine eigene Note mit hineinbrachte. Alles schön auf ein paar Blättern Eissalat drapiert und mehr als ausreichend sehr gut und nicht zu pappig gedämpfter Reis dazu &#8211; Hammer! Ein wahres Festessen. Wieder mal. Wie jedes mal.</p><p>Nach dem Essen kamen wir aber mit der Chefin ins Gespräch und erfuhren eben, dass es leider im September zu Ende gehen wird mit dem Peking. In der halben Stunde Gespräch erfuhren wir dann auch die Hintergründe und erhielten einen tiefen Einblick in die derzeitige Problematik der Gastronomie im Allgemeinen und der Freisinger Gastronomie im Speziellen.</p><h2>Freisinger Immobilienpreise</h2><p>Freising ist ein scheißteures Kaff. Eine Möchtegern-Großstadt mit Preisen wie in München, aber der Seele eines Kuhdorfs. Die Uni, der klerikale Adel im Domviertel sowie der nahe Flughafen machten es in den letzten Jahren leider möglich, immer abgehobener zu denken und immer utopischere Preise zu verlangen, wenn es um Immobilien geht. Für ein lächerliches Appartment mit einem 30qm-Zimmer, einem Winz-Bad und einer Kochecke kann man in den vielen neu gebauten Mietkasernern in Bahnhofsnähe locker 400 Euro hinblättern, hat dann aber sogar noch eine der günstigeren Varianten gefunden. Und auch weiter weg vom Stadtkern und der Verkehrsanbindung &#8211; unter 550€ kalt sind keine drei Zimmer zu bekommen, noch nicht mal unsanierter Altbau. Eine Wohnung mit angemessener Größe für eine kleine Familie (also 4 Zimmer) kostet kalt mindestens 900€ und warm dann eben auch gleich mal 1.100€ oder noch mehr, wenn wie üblich ein Autostellplatz extra gezahlt werden muss. Ich weiß das, weil mein Arbeitskollege genau deswegen vor einiger Zeit von Freising in die Pampa nach Rohrbach gezogen ist, weil er da für 600 Euro warm ein komplettes Haus auf einem Bauernhof bekommt. Zwar ist er jetzt abhängiger vom Auto, aber das kann gar nicht so teuer sein wie die Ersparnis in der Miete&#8230;</p><p>Kurzum: das Peking zahlt nach jährlich weiterer Erhöhung inzwischen 4.000€ Pacht für das Haus, in dem sie untergebracht sind und in dem die ganze Familie praktischerweise auch wohnt. Und das ist einfach zu viel. Viel zu viel für ein solches Restaurant. Zumindest, wenn man weder die Preise exorbitant erhöhen und damit weitere Kunden verlieren &#8211; oder aber an der Qualität der Ware sparen will. Beides steht jedenfalls außer Frage.</p><h2>Wert = Qualität geteilt durch den Preis</h2><blockquote><p><font face="Arial, Helvetica, sans-serif"><b>Heutzutage kennen die Leute vor allem den Preis einer Ware und nicht ihren Wert.<br /> <i>Oscar Wilde</i></b></font></p></blockquote><p>Mit diesem Zitat läuft ja gerade eine Bugatti-Werbung im Fernsehen, weshalb mir keiner glauben wird, dass ich dieses Zitat schon vorher kannte. Kannte ich aber.</p><p>Was nun die Qualität des Essens im Peking angeht &#8211; also ich kann echt nur sagen, dass ich im Umkreis keinen Chinesen kenne, der frischere Produkte zubereitet. Man schmeckt es einfach. Also nicht nur, dass der Mann am Wok sein Handwerk wirklich versteht, sauber mit Gewürzen umgehen kann und alles meist haargenau auf den Punkt hinbekommt &#8211; selbst der beste Koch ist ja abhängig von der Qualität seiner Lieferanten. Und wenn die nicht stimmt, schmeckt es einfach trotzdem langweilig. Auch wenn man noch versucht, mit Glutamaten oder Gewürzen was rauszuholen (oder sogar zu übertünchen). Und das ist hier aber eben nicht der Fall. Die Devise ist: alles frisch. Keine Tiefkühlware (einzige Ausnahme: Fisch und Meeresfrüchte). Also wird regelmässig frisch in München im Großmarkt eingekauft und der Vorrat intelligent und schonend gelagert. Und wie gesagt: genau das schmeckt man einfach.</p><p>Und bezüglich der Preise&#8230;? Nun, auf den ersten Blick ist es tatsächlich nicht das günstigste China-Restaurant. Wenn ich mir dann aber ansehe, was ich bei den anderen so für mein Geld bekomme? Wieso soll ich mir zwei Euro für ein Hauptgericht sparen, wenn es mir dann nicht wirklich schmeckt und eigentlich nur die Funktion eines Sattmachers hat? Besonders der benachbarte Rosengarten, oberhalb des Freisinger Saturn Marktes sei hier als besonders negativ leuchtendes Beispiel hervorgehoben. Der wohl mit Abstand am besten verdienende Chinese in Freising. Platz für hunderte von Gästen. An einem strategisch echt günstigen Ort, weil viele nach dem Fernseher-Kauf beim Saturn noch schnell da oben essen gehen und dergleichen. Aber qualitativ? Naja. Da hab ich von einem Glas süßsauer von Uncle Ben&#8217;s genauso viel. Und auch der Kaiserpalast hat sich inzwischen auf ein ähnliches Niveau herabgelassen. Also wer nur selten chinesisch isst, dem wird das wohl nichts ausmachen. Der wird solche Blender nach wie vor toll finden und sich damit brüsten &#8220;wir waren chinesisch essen&#8221;. Aber wer sich ein wenig mehr damit beschäftigt und lernt, die Unterschiede herauszuschmecken &#8211; der wird im Peking einen Freudensprung machen, denn das ist ein Vergleich wie ein richtig selbstgemachter Burrito zu dem ganzen langweiligen Tiefkühl-Zeug, das man in den diversen, schicken TexMex-Szene-Spelunken bekommt.</p><h2>Das Geld läuft vorbei&#8230;</h2><p>Dementsprechend erzählte uns die Chefin gestern auch von den zahlreichen Stammkunden, die sie in den 7 Jahren gewinnen konnten. Die meisten davon aus dem weiteren Umland. Sogar bis von München kommen immer wieder welche angereist, einfach weil es im Peking am besten schmeckt, die Portionen ehrlich-groß sind und man bei Fleischgerichten auch wirklich viel Fleisch im Essen vorfindet. Jedoch &#8211; von solcher Stammkundschaft alleine kann kein Restaurant überleben&#8230;</p><p>Was ein derartiges Geschäft brummen lässt, ist mehr oder weniger die Laufkundschaft. Leute, die nicht zum richtig lecker Essen gehen dorthin fahren, sondern die zum Beispiel ihre Mittagspause dort verbringen. Oder die beim Schlendern drauf stoßen. Oder die so experimentierfreudig wie wir einfach mal irgendwo reinmarschieren. Aber genau das fehlt in Freising einfach. Besonders jedenfalls, seit sich die Wirtschaftskrise leicht bemerkbar macht. Denn alles in allem geht es uns Deutschen ja noch absolut prima und die meisten Branchen vermelden auch noch unverringerten Konsum &#8211; nicht so jedoch die Gastronomie. Da haben es solche Betriebe wie das Peking schwer. Eben weil die Konkurrenz inzwischen zu stark ist. Und weil sich das Konsumverhalten geändert hat.</p><h2>Spare, spare, Urlaub fahre&#8230;</h2><p>Denn prinzipiell fängt doch fast jeder im Moment an, über Sparmöglichkeiten nachzudenken. Urlaub zum Beispiel. Zwar wird nicht gerade weniger in Urlaub gefahren, aber eben nicht mehr so weit weg und damit billiger. Und das Essen bzw. Essen gehen während der restlichen Zeit ist da für viele ein weiterer, sehr wichtiger Punkt, um die Urlaubskasse nicht noch weiter zu strapazieren. Doch was die Konsequenzen dieser Überlegung angeht, teilt sich das in zwei Lager. Die einen &#8211; so wie ich &#8211; gehen halt einfach einmal weniger im Monat zum essen, sparen dann aber nicht an Qualität und &#8220;verfressen&#8221; auch gerne mal 20 oder 25 Euro pro Person, wenn die Qualität stimmt. Man will sich ja dran erinnern, wie lecker das war. Auf der anderen Seite gibt es aber leider die offenbar in der Mehrheit befindlichen Geizer, die aus irgendwelchen Gründen (Prestige?) noch genauso oft zum Essen gehen wollen, weshalb sie bei gleichbleibendem Budget eben auf günstigere Restaurants ausweichen. Egal, ob das dann dort genauso gut schmeckt oder nicht. Und deswegen haben so Billig-Abfertigungshallen wie der Rosengarten in Freising bei der derzeitigen Entwicklung einfach die besseren Karten.</p><p>Obwohl man auch nicht unbedingt sagen kann, dass das Peking jetzt so übermässig teuer wäre. So wie meine 10,80€ für das absolut leckerste Schweinegericht der letzten zwei Monate. Und ein All-You-Can-Eat-Buffet mittags für 6,50€ pro Person ist auch alles andere als ruinös. Aber selbst da hat die Chefin uns gestern erzählt, dass sie einen deutlichen Rückgang sieht. So wie die drei Schülerinnen, die gestern mittags drin waren, miteinander gerade 13€ zusammenkratzen konnten und verschämft fragten, ob es in Ordnung sei, wenn sie für zwei zahlen, aber quasi für drei essen, also alle drei jede nur ein wenig statt zwei Voll-Esser. Und für ein Getränk reichte das Geld dann auch nicht mehr. In solchen Fällen ist sie die letzte, die nein sagt und sie hätte ihnen auch gerne zumindest ein kleines Glas Wasser spendiert &#8211; aber das geht auch nur, wenn die Gesamtrechnung stimmt. Und die war in dem Fall eben nicht gut, weil außer diesen Mädels nur ein einziger Gast kam. Und dafür stand der Koch dann zwei Stunden in der Küche&#8230;</p><h2>So long and thanks for the fish&#8230;</h2><p>Wie dem auch sei &#8211; schade. Echt schade. Dieser Familienbetrieb wird wohl ab September, wenn der aktuelle Pachtvertrag ausläuft, Geschichte sein und mir, meinen Geschmacksnerven und meinem Lustzentrum sehr fehlen. Also nicht, dass die Familie nicht generell weitermachen möchte. Und auch finanziell &#8211; es würde schon noch gehen. Aber wenn die Miete jetzt dann nochmal ansteigt, die Lieferanten auch noch teurer werden, viel Stammkundschaft leider langsam zu alt wird, um die teilweise weiten Anfahrtswege noch in Kauf zu nehmen und die Freisinger insgesamt lieber Billigfraß statt preiswertem Qualitätsessen konsumieren&#8230;?</p><p>Und wenn man dann noch bedenkt, dass die beiden jetzt seit 7 Jahren keinen Urlaub hatten, sich jeden Tag einschließlilch Samstag und Sonntag von morgens bis spätabends nur um das Geschäft gekümmert haben und die beiden im Moment etwa 5-10 Jahre alten Kinder also nicht viel von ihren Eltern hatten&#8230;? Da verstehe ich voll und ganz, wenn sie sagen, dass sie im Moment erst mal keine Lust mehr haben und lieber ganz normal arbeiten gehen. Das wird zwar auch hart und auch viel Arbeit &#8211; aber erstens haben sie da geregelte Zeiten und mindestens einen freien Tag, an dem sie was mit ihren Kindern machen können und zweitens ist einfach der finanzielle Druck und die Sorge &#8220;wie wird es wohl nächsten Monat werden?&#8221; weg.</p><p>Also &#8211; falls zufällig ein Leser ein günstiges Restaurant in halbwegs guter Lage zu verpachten weiß:&#160;bitte Bescheid geben, ich stelle liebend gern den Kontakt her! Es wäre wirklich schade, wenn diese Perle der chinesischen Kochkunst einfach so verblassen und die ganzen 08/15-Asiaten gewinnen würden.</p><p>Und für alle anderen: folgt <a target="_blank" href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;q=restaurant+peking+freising&amp;fb=1&amp;split=1&amp;gl=de&amp;view=text&amp;ei=9QcMSoznBoGyogPj4N0M&amp;cd=1&amp;sll=48.402396,11.749259&amp;sspn=0.006295,0.006295&amp;latlng=48402396,11749259,10237606229825961540&amp;sig2=qGdKtLLKWJcJP_pwq-dD2A">diesem Link hier</a> und besucht doch einfach mal das Peking, so lange es noch geht. Glaubt mir: derart leckeres, chinesisches Essen werdet ihr nach September lange suchen müssen. Und sagt nicht, ich hätte es Euch nicht gesagt&#8230;</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit'>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</a> <small>Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li></ol></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Darf man Fisch, Muscheln, Spinat und Pilze aufwärmen?</title><link>http://www.lukuhlus.de/2009/04/28/darf-man-fisch-muscheln-spinat-und-pilze-aufwaermen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=darf-man-fisch-muscheln-spinat-und-pilze-aufwaermen</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2009/04/28/darf-man-fisch-muscheln-spinat-und-pilze-aufwaermen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 28 Apr 2009 05:00:04 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Küchentipps]]></category> <category><![CDATA[Ernährung]]></category> <category><![CDATA[Fisch]]></category> <category><![CDATA[Muscheln]]></category> <category><![CDATA[Pilze]]></category> <category><![CDATA[Spinat]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=152</guid> <description><![CDATA[Wohl jeder von uns hat sich schon mal die Frage gestellt, ob man den Fisch, die Muscheln, den Spinat oder diese Pilze nochmals aufwärmen darf, wenn von einem Essen etwas übriggeblieben ist. Und viele von uns haben dabei noch den Rat von Muttern oder Großmuttern im Kopf, dass man das keinesfalls machen sollte. Aber ist [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_195" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="232" width="320" alt="Paella - ein typisches Fischgericht. Aber darf man die Reste am nächsten Tag noch essen?" title="Paella" class="size-full wp-image-195" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/04/paella.jpg" /><p class="wp-caption-text">Paella - ein typisches Fischgericht. Aber darf man die Reste am nächsten Tag noch essen?</p></div><p>Wohl jeder von uns hat sich schon mal die Frage gestellt, ob man den Fisch, die Muscheln, den Spinat oder diese Pilze nochmals aufwärmen darf, wenn von einem Essen etwas übriggeblieben ist. Und viele von uns haben dabei noch den Rat von Muttern oder Großmuttern im Kopf, dass man das keinesfalls machen sollte. Aber ist dem wirklich so &#8211; oder ist das nur ein altes Küchenmärchen?</p><h2>Grundsätzliches: die Verderblichkeit von Lebensmitteln</h2><p>Zuerst einmal muss man sich vor Augen halten, dass es in unserer Welt der Fertignahrung ja auch viele Gerichte mit Fisch, Spinat und Pilzen gibt, die man zu Hause nur noch aufzuwärmen braucht. Obwohl diese bereits mehr oder weniger vorgegart wurden. Wenn es also generell &#8220;verboten&#8221; wäre, diese Lebensmitttel ein zweites mal heiß zu machen &#8211; dann dürfte es ja auch diese ganzen Gerichte nicht geben, oder?</p><p>Also muss es wohl etwas damit zu tun haben, wie diese Lebensmittel aufbewahrt werden. Das heißt, es dreht sich um die Verderblichkeit. Und genau hier muss man bedenken, dass vieles von dem, was uns unsere Mütter und vor allem Großmütter beigebracht haben, aus einer Zeit stammt, in der so etwas wie Kühlschränke und Gefriertruhen nur in wenigen Haushalten zu finden waren. Dementsprechend war eine Lagerung von Lebensmitteln oder fertig zubereitetem Essen eben auch nur bei Zimmertemperatur oder bestenfalls in einem schattigen, kühleren Speiseraum möglich. Aber nicht bei knapp über bzw. weit unter dem Gefrierpunkt, wie das heute für jeden einfach möglich ist. Also sehen wir uns das doch mal genauer an&#8230;</p><h2>Sterilisieren, Pasteurisieren und andere Methoden</h2><p>Prinzipiell geht die Vermehrung gefährlicher Bakterien und das Wachstum von Pilzen umso schneller vonstatten, je wärmer es ist. Allerdings nur innerhalb eines gewissen Rahmens. Ab etwa 40 Grad fangen nämlich Eiweiß-Strukturen zu gerinnen an, wie jeder vom Spiegelei her kennt. Da aber auch viele Bausteine des Lebens aus Eiweißstrukturen aufgebaut sind, wird es ab dieser Temperatur gefährlich für die meisten Lebewesen. So wie beim Mensch Gefahr besteht, dass ab 40° Fieber die Eiweißstrukturen im Gehirn zu gerinnen beginnen, ergeht es aber auch Bakterien und Pilzen &#8211; ihre Zellbestandteile verändern sich und das wiederum führt zum Tod der Zelle bzw. des Bakteriums. Zwar gibt es auch ein paar weniger hitze-empfindliche Bakterien und Pilzen, aber spätestens ab 70 Grad kann man davon ausgehen, dass nichts mehr überlebt.</p><p>Eigentlich ist also alles, was sauber durchgekocht wurde, als steril anzusehen. Deswegen ja auch das Verfahren des Sterilisierens, bei dem das zu sterilisierende Gut eine gewisse Zeit auf über 100 Grad erhitzt wird. Oder das Pasteurisieren, das vor allem bei Milch angewandt wird und bei dem das Gut einige Minuten lang auf gut 70 Grad erhitzt wird. Und auch das gute alte Einwecken oder Einkochen, das unsere Großeltern noch praktiziert haben, wurde aus genau diesem Grund gemacht: das vollständige Abtöten der vorhandenen Bakterien.</p><h2>Es liegt was in der Luft&#8230;</h2><p>Wir erhitzen aber jeweils nur das Lebensmittel, nicht die umgebende Raumluft. Dort leben also alle Bakterien und Pilzsporen munter weiter. Sobald also das Essen mit Luft in Berührung kommt, wird es allem ausgesetzt, was dort lebt. Und das ist, wo das Problem der Verderblichkeit beginnt, denn gekochtes Essen ist nun mal ein idealer Nährboden für Bakterien.&#160;Und vor allem für Pilze. Schimmelpilze, um genau zu sein.</p><p>Eine Methode, um das Verderben zu verhindern ist also, den Kontakt mit Luft zu vermeiden. Womit wir wieder beim Einkochen bzw. Einwecken sind.&#160; Oder auch beim Eindosen. Oder sonst irgendwie vakuum-verpacken. Allerdings haben wohl nur die wenigsten einen Vakuumator zu Hause. Außerdem würde wohl kaum jemand ernsthaft die übriggebliebene Portion Spaghetti Carbonara für den nächsten Tag eintüten oder in Dosen verpacken. Und ein eingeweckter Rest Schweinebraten mit Knödel &#8211; naja&#8230;</p><h2>Kälte konserviert!</h2><p>Nicht erst seit dem Fund von Ötzi ist aber bekannt, dass auch Kälte sehr gut konserviert. Unterhalb des Gefrierpunkts sind Lebensmittel theoretisch auch tausende von Jahren haltbar &#8211; allerdings hatte Ötzi ein wirklich heftiges Problem mit Gefrierbrand, der entsteht, wenn etwas gefrorenes der Luft ausgesetzt wird und daher mit der Zeit austrocknen kann. Aber wir wollen ja unser Essen nicht für die Wissenschaftler im Jahr 5000 konservieren, sondern nur ein paar Tage, Wochen oder höchstens Monate.</p><p>Doch man muss auch nicht gleich unterhalb des Gefrierpunkts gehen. Auch knapp über dem Gefrierpunkt ist die Vermehrung von Bakterien und das Wachstum von Pilzen so langsam, dass Lebensmittel locker einige Tage problemlos gelagert werden können. Und genau das war eben bis vor etwa 50 Jahren mit ziemlichem Aufwand verbunden, bevor der Siegeszug des modernen Kühlschranks begann und er auch für Otto-Normalverbraucher erschwinglich wurde. Wobei die interessante Geschichte des Kühlschranks schon fast einen eigenen Artikel wert wäre, allerdings gibt es dazu bei <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlschrank">Wikipedia</a> bereits sehr ausführliche und gute Informationen.</p><h2>Fisch und Pilze:&#160;schnell kühlen &#8211; schnell aufwärmen</h2><p>Nach dieser langen Vorgeschichte nun also endlich zurück zur Eingangsfrage: darf man Fisch und Pilze aufwärmen oder nicht? Nun &#8211; die Antwort ist ganz einfach: klar darf man, wenn man sie vorher nicht zu lange bei Zimmertemperatur gelagert hat!</p><p>Besonders Pilze und Meeresfrüchte verderben im Gegensatz zu Fleisch und Gemüse extrem schnell bei normaler Raumtemperatur, weshalb diese nach dem Kochen wirklich baldmöglichst in den Kühlschrank sollten. Allerdings sollte man hierbei auch an die Umwelt denken und nichts in den Kühlschrank stellen, was noch sehr warm ist. Die nötige Energiemenge, um das auf die 4-7 Grad im Kühlschrank abzukühlen ist nämlich horrend. Am besten also immer einfach auf etwa Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann sofort ab damit in den Kühlschrank.</p><p>Derart zügig gekühlter Fisch oder Pilze halten sich nach meiner Erfahrung locker zwei bis drei Tage. Auch mit Calamari oder Krabben bzw. Garnelen hatte ich noch keine Probleme. Wobei umgekehrt beim Aufwärmen dann aber natürlich das Gleiche gilt: nicht lange rumstehen lassen &#8211; raus aus dem Kühlschrank und ab damit in den Topf, die Pfanne oder die Mikrowelle. Mit jeder Stunde, die diese Lebensmittel bei Zimmertemperatur rumstehen, steigt das Risiko des Verderbens enorm an!</p><h2>Muscheln &#8211; Sicher ist sicher!</h2><p>Das einzige, bei dem man wirklich extrem vorsichtig sein sollte, sind Muscheln. Eine Muschelvergiftung ist so ziemlich das Unangenehmste, was man haben kann. Und Muscheln verderben noch viel schneller als alles andere. Zwei, drei Stunden nach dem Kochen &#8211; kein Problem. Aber später? Nein, hier sollte man wirklich Vorsicht walten lassen.</p><p>Ich habe zwar auch schon ein übriggebliebenes, sofort nach dem Ende des Essens in den Kühlschrank gestelltes Stück Pizza mit Muscheln problemlos am nächsten Tag gegessen, aber das ist nicht unbedingt die Regel. Außerdem ging es da nur um ein paar wenige, kleine Muscheln, die wirklich gut durchgebrutzelt waren. Ein richtiges Muschelgericht aber?&#160;Nein &#8211; das würde auch ich nicht tun&#8230;</p><h2>Spinat: gekühlt lagern und nicht totkochen</h2><p>Beim Spinat gilt prinzipiell natürlich das selbe. Eigentlich gilt das ja für alle Lebensmittel. Beim Spinat ist allerdings etwas anderes der Grund, warum man früher dazu riet, ihn nicht aufzuwärmen: der Nitratgehalt!</p><p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrat">Nitrate</a> kommen in vielen Lebensmiteln vor. Beim Spinat allerdings in recht hoher Menge. Die Nitrate sind aber nicht temperaturstabil sondern verwandeln sich unter Hitzeeinwirkung langsam in <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrit">Nitrit</a>. Und das ist schwach giftig. An sich noch nichts gefährliches, denn das passiert in allen Lebensmitteln, die Nitrate enthalten. Köchelt man das Nitrit danach aber noch weiter, entstehen mit der Zeit aber <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrosamine">Nitrosamine</a>, die als stark krebserregend gelten.</p><div id="articleadright"><strong>Buchtipp:</strong><br /><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lukuhlus-21&o=3&p=8&l=as1&asins=3821857005&md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&m=amazon&lc1=0000FF&bc1=D7D7D7&bg1=D7D7D7&f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div><p>Somit gibt es eigentlich zwei unterschiedliche Gründe für diese alte Küchenregel: erstens ist das Nitrit für Erwachsene an sich überhaupt kein Problem, da es nur schwach giftig ist. Kinder jedoch &#8211; die sollten nicht zu viel davon abbekommen, weil sie ja auch ein viel geringeres Körpergewicht haben und daher bei der gleichen Menge Gift viel mehr Schaden nehmen können als ein Erwachsener. Und zweitens muss man wissen, dass in früheren Zeiten das Essen oft stundenlang auf dem Offen stand. Damals aß man ja auch ganz andere Sachen als heute. Zumindest unter der Woche gab es oft einfache Eintöpfe oder dicke Suppen oder Breie. Und die verdarben eben nicht, wenn man sie auf dem Ofen stehenließ und sie somit permanent sterilisiert wurden. Beim Spinat jedoch war das im wahrsten Sinne des Wortes fatal, denn durch das stundenlange köcheln bildeten sich Unmengen Nitrite und Nitrosamine, so dass besonders Kinder tatsächlich an einer Mahlzeit &#8211; nun ja, vielleicht nicht gerade sterben konnten, aber auf jeden Fall eine ernsthafte Vergiftung davontrugen. Bei Erwachsenen war das normalerweise zwar kein Problem und die Langzeitfolgen durch die Nitrosamine brachte damals wohl kaum jemand mit dem Spinatverzehr der letzten Monate oder Jahre in Verbindung, aber wie wir heute wissen, kann man sich mit totgekochtem Spinat wohl wirklich langsam und erfolgreich umbringen&#8230;</p><p>Interessant zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang übrigens noch das <a href="http://www.lukuhlus.de/2009/04/26/nitritpokelsalz-schleichender-killer-in-modernen-lebensmitteln/">Nitritpökelsalz</a>, über das ich ja vor kurzem schon geschrieben hatte und das in vielen Fleisch- und Wurstwaren verwendet wird, so dass die darüber aufgenommenen Nitratmengen durchaus mit Spinat vergleichbar sein können&#8230;</p><p>Alsdenn &#8211; schnell kühlen, schnell aufwärmen, dann dürfte heutzutage auch nichts passieren!</p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2009/04/28/darf-man-fisch-muscheln-spinat-und-pilze-aufwaermen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>9</slash:comments> </item> <item><title>Restaurant-Tipp: Nifo in Neufahrn &#8211; bester Thai weit und breit</title><link>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/#comments</comments> <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:57:20 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=281</guid> <description><![CDATA[Gestern war mal wieder Zeit, richtig lecker Essen zu gehen. 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Und &#8220;all you can eat&#8221; &#8211; mittags für nur 6,90€ pro Person! Na, ob die damit bei meinem Appetit und Magenvolumen nicht Miese machen? Nur gut, dass ich nicht öfter in der Nähe bin&#8230;! <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p>Das Restaurant an sich ist etwas schlicht im asiatischen Stil eingerichtet (ist aber glücklicherweise auch nicht so mit Kitsch und Pomp überladen wie der Standard-Chinese) und nach meinem persönlichen Geschmack fast etwas zu schwach beleuchtet. Zumindest an den Tischen würde ich gerade unter Tags für etwas mehr Licht sorgen. Was außerdem etwas negativ beim ersten Betreten auffällt ist die seltsame Akustik. Es ist einfach ein Riesenraum, bei dem man unter Umständen auch das Besteck-Klappern vom Tisch am anderen Ende der &#8220;Halle&#8221; hören kann. Aber das sind eigentlich nur Kleinigkeiten und gerade die Akustik merkt man nicht, wenn normaler Betrieb herrscht.</p><p>Deswegen zum Wichtigsten: das Essen.</p><p>Und das lässt sich echt in einem einzigen Satz zusammenfassen: <strong>der mit Abstand beste Asiate, den ich bisher hier in Deutschland kosten durfte</strong>. Nicht, dass ich alle kenne, aber ich war schon bei wirklich vielen. Und alle weiteren müssen sich fortan mit dem Nifo in Neufahrn messen.</p><p>Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll? Oder lohnt es sich überhaupt, viele Worte zu verlieren und diesen Tempel des Geschmacks und der Thai-Kochkunst vielleicht kaputtzureden?</p><p>Nein, das will ich eigentlich nicht.</p><p>Aber ich muss etwas zu den ganzen Leckereien sagen, die ich da probiert habe:</p><h3>Selbstgemachtes Zwiebel-Karamel-Sambal-Oelek</h3><p>Ich bekam schon beim Lesen Gänsehaut. Selbstgemacht! Ui! Und der erste Geschmackseindruck &#8211; Tomatenmark? Dieser wechselte nach etwa 1 Sekunde zu &#8220;Ketchup???&#8221;. Und erst nach 3-4 Sekunden kam dann das &#8220;ja leck &#8211; das ist ja SCHARF!!!!&#8221;. Aber irgendwie in Maßen. Und dank der Süße auch nicht so penetrant langanhaltend, so dass man für Minuten nichts anderes mehr schmecken würde. Hammer. So dermassen lecker, dass ich zwei Riesenlöffel davon brauchte&#8230;</p><h3>Selbstgemachte süßscharf-Sauce</h3><p>Die, die man immer zu den Wan Tans und Frühlingsrollen bekommt. Aber eben nicht aus der Flasche wie sonst üblich, sondern selbstgemacht. Unbeschreiblich, wie fruchtig das eigentlich schmeckt.</p><h3>Selbstgemachte &#8220;Nifo-Sauce&#8221;</h3><p>Wird ebenfalls zu den Vorspeisen gereicht und ist &#8220;leicht&#8221; scharf. Ich denke, die ist auf Wasabi-Basis. Oder &#8220;normalem&#8221; Meerrettich. Jedenfalls ist sie weiß, cremig und unglaublich lecker zu allen fritierten Vorspeisen.</p><h3>Selbstgemachte Erdnuss-Sauce</h3><p>Hierzu muss ich sagen, dass ich jetzt fast 20 Jahre immer wieder von den Saté-Spießen in einem kleinen, leider seit ewigen Zeiten nicht mehr existierenden, vietnamesischen Restaurant in Ingolstadt geschwärmt und geträumt habe (der Besitzer hatte als Kind von den Amis eine Ladung Napalm abbekommen, war körperlich sehr gehandicappt, konnte kaum Deutsch und verstarb viel zu jung Mitte der 90er). Diese Spieße waren für mich das Maß aller Dinge, was Erdnuss-Sauce angeht und alles andere war so dermassen meilenweit davon entfernt. Bis ich die im Nifo probiert habe. Die ist der neue Standard. Vergesst diese ganze grau-braune Schlodder-Pampe mit drei Erdnussbröckchen drin, die Ihr üblicherweise so beim Asiaten bekommt &#8211; diese Sauce im Nifo BESTEHT aus Erdnüssen! Ich war den Tränen nahe und musste wieder an den kleinen, buckligen, zaundürren &#8220;Pflau&#8217;wuai vo Hauss&#8221;-Mann aus Ingolstadt denken &#8211; und daran, dass ich hier seinen Meister gefunden hatte, vor dem auch er sich garantiert verbeugt hätte&#8230;</p><h3>Selbstgemachte Wasabi-Salatsauce</h3><p>Probieren! Leicht scharf und dennoch mild &#8211; perfekt zum Kraut-Karotten-Salat, aber auch zum grünen Salat. Ein echtes Wow-Erlebnis am Gaumen.</p><h3>Ente in Gemüse</h3><p>Ich habe noch nie derart zarte (und nahezu fettfreie) Ente bei einem Asiaten bekommen. Dass sie wegen der für ein Buffet nötigen Warmhaltebecken leider nicht auf Dauer richtig knusprig sein kann, ist klar. Aber ich ergatterte eine recht frische Ladung &#8211; und ich sah, dass die Stücke in der Mitte wirklich perfekt rosé waren. Das zusammen mit frischem, grünen Spargel und anderem, frischen (definitiv nicht Tiefkühl-)Gemüse in dunkler Ingwersauce &#8211; mir knurrt der Magen, wenn ich nur dran denke&#8230;</p><h3>Huhn süß-sauer</h3><p>Klar. Der Klassiker beim Asiaten. Hier aber wie ALLE Gerichte absolut ohne Zugabe von Geschmacksverstärkern. Allein das macht ihn übrigens zu einem Juwel im weiten Umkreis. Habe mich gestern abend noch mit einem Freund unterhalten, dessen Ex-Freundin eine leichte Glutamat-Allergie hatte. Und die testeten wirklich jeden einzelnen Asiaten und Lieferservice im Umkreis von 50km &#8211; und ALLE verwendeten das Zeug. Das Nifo jedoch nicht. Steht auch ganz stolz auf einem Schild an der Eingangstür. SO sollte das süß-sauer also schmecken. Richtig lecker. Nicht so pappig-süß und einfach nicht so &#8220;überdreht&#8221;, wie man das eigentlich gewohnt ist.</p><h3>Schwein in rotem Thai-Curry</h3><p>Auch so ein Klassiker. Den ich aber in dieser Leckerität und milden Schärfe auch noch nirgends bekommen habe. Vor allem war auch das Fleisch so dermassen zart und dass das Gemüse haargenau auf den Punkt mit perfektem Biss gegart war, versteht sich eigentlich von selbst&#8230; Ein Gedicht!</p><h3>Frittierte Bananen</h3><p>Jaja, wer kennt es nicht, dieses klassische Dessert. Man muss aber mal ins Nifo gehen, um eine gänzlich neue Variante davon erleben zu dürfen. Und zwar nicht einfach nur in langweiligem Teig verpackt, der noch vor Fett trieft und der zur Ablenkung dann in Honig ersäuft wird. Nein, dieser Teig ist wirklich extrem knusprig und nicht fettig und er enthält Mandelsplitter und schwarzen Sesam und ich bin mir sicher, einen Hauch Zimt herausgeschmeckt zu haben. Wer dazu lapidaren Honig haben will, kann das gerne tun &#8211; aber im Nifo gibt es eine selbstgemachte Kokos-Sahne-Creme, die ein bisschen wie flüssiges Raffaelo schmeckt und zusammen mit den Bananen oder auch Ananas&#8230;? Hammermässig gut!</p><p>Also das waren jetzt nur die Sachen, die ich wirklich probiert habe. Und ja, ich sagte ja: mein Magen ist groß! Vier große &#8220;Gänge&#8221; hatte ich so gesehen. Und eigentlich fehlen noch Worte für die kleinen, mit Surimi gefüllten Teigröllchen zur Vorspeise. Und die frittierten Fisch-Happen. Und die Chicken-Wings. Und das Bami Goreng. Und die scharfe Suppe. Und und und&#8230;</p><p>Ich kann nur eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Leute, geht ins Nifo und erlebt thailändische Kochkunst mal auf einem gaaaaaaaaaaaanz anderen Niveau!</p><p>Ach ja, das &#8220;All you can eat&#8221; gibts übrigens auch jeden Werktag abends für 13,90€ und mit noch viel mehr Gerichten zur Auswahl &#8211; mittags sinds nur 4 Hauptgerichte, abends dann mindestens 8 sowie eine Sushi-Bar. Und das allerschönste ist auch noch die Lage: erst da drin gemütlich essen und danach die Treppe ein Stockwerk höher ins Kino gehen (oder wer bei diesen Leckeritäten einfach nicht anders kann als sich so wie ich einen dermassenen Ranzen anzufuttern: es gibt auch &#8216;nen Aufzug! <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) und erst mal 1 1/2 Stunden &#8220;Verdauungslage&#8221; in einem bequemen Sessel genießen. Oder auch umgekehrt&#8230;</p><p>Das einzige wirkliche Problem: mir wird so schnell kein anderer Asiate mehr schmecken und ich will da eigentlich auch gar nicht mehr hin. Die Messlatte, die das Nifo legt, ist so dermassen hoch &#8211; adieu Kaiserpalast, noch viel mehr adieu Rosengarten, stellenweise sogar adieu Peking, und auch adieu an alle anderen&#8230; Sorry, aber was ihr da im Vergleich zum Nifo serviert, ist in etwa wie der Vergleich von Tiefkühlpizza zu dem Pizza-Gaumenschmaus, den man im <a target="_blank" href="http://www.langolo-della-pizza.de/">L&#8217;Angolo</a> in München bekommt&#8230;</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. Aber letzte...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/' rel='bookmark' title='Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz'>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</a> <small>Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn....</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/05/14/china-restaurant-peking-freising-der-countdown-lauft/' rel='bookmark' title='China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;'>China-Restaurant Peking, Freising &#8211; der Countdown läuft&#8230;</a> <small>Eine Ära geht zu Ende. Gestern hat es uns mal...</small></li></ol></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/restaurant-tipp-nifo-in-neufahrn-bester-thai-weit-und-breit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Der Kräuterseitling (oder doch -saitling?)</title><link>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/der-krauterseitling-oder-doch-saitling/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-krauterseitling-oder-doch-saitling</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/der-krauterseitling-oder-doch-saitling/#comments</comments> <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 05:00:00 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Schlemmertipps]]></category> <category><![CDATA[Leckerität]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=165</guid> <description><![CDATA[Vergangene Woche hatte ich mal wieder ein richtiges Schlemmer-Mittagessen. Eigentlich sollte das ja in die Rubrik &#8220;Rezepte&#8221;, aber ich war so hungrig, dass ich nicht erst noch ein Bild davon machen wollte und außerdem gelang mir das Anrichten leider überhaupt nicht, weshalb es nicht besonders fotogen war. Aber dafür umso leckerer. Dabei war es so [...] No related posts.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_186" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img height="460" width="320" src="http://www.lukuhlus.de/wp-content/uploads/2009/04/kraeuterseitling.jpg" alt="Kräuterseitling (Pleurotus eryngii) - Bild von wikipedia.es" title="Kräuterseitling" class="size-full wp-image-186" /><p class="wp-caption-text">Kräuterseitling (Pleurotus eryngii) - Bild von wikipedia.es</p></div><p>Vergangene Woche hatte ich mal wieder ein richtiges Schlemmer-Mittagessen. Eigentlich sollte das ja in die Rubrik &#8220;Rezepte&#8221;, aber ich war so hungrig, dass ich nicht erst noch ein Bild davon machen wollte und außerdem gelang mir das Anrichten leider überhaupt nicht, weshalb es nicht besonders fotogen war. Aber dafür umso leckerer. Dabei war es so ein einfaches Gericht: Putenbrustfiletstücke und Kräuterseitling gebraten an Feldsalat (für Preussen: Rapunzel) mit Balsamico-Dressing.</p><p>Und da mich meine Kollegin während des Zubereitens gefragt hat, was denn das für zwei Monster-Pilze seien, wurde mir bewusst, dass diesen &#8220;Schwammerl&#8221; in der Tat wohl noch viel zu wenige Menschen kennen. Was nicht wirklich wundert, angesichts der Champignon-Schwemme in unseren Fertiglebensmitteln und Kühltheken der Supermärkte. Wie schade eigentlich, da es doch so viele wirklich extrem leckere Pilze gibt. Und viele sind auch noch deutlich leckerer als der inzwischen schon fast langweilig gewordene Champignon.</p><p>Nun, der Kräuterseitling gehört definitiv zu diesen Edelpilzen. Ich kenne ihn jetzt etwa ein Jahr, seit es ihn in meinem Tagwerk-Bioladen neben den obligatorischen Champignons, Austernpilzen und Shii-Take-Pilzen gibt. Fasziniert hat er mich sofort, da es einfach Riesen-Oschis sind und ein einzelner dieser Pilze nicht selten seine 100g erreicht. Und da er wohl ziemlich gut auf Substrat gedeiht, ist er in der Regel auch sehr sauber und muss fast nie geputzt werden. Also echt wenig Arbeit damit. Und dazu noch dieser gute, intensive Geschmack und der angenehme Biss, der nach dem Braten bleibt &#8211; einer meiner absoluten Lieblingspilze!</p><p>Und obwohl man zig verschiedene Rezepte dazu findet &#8211; ich hab ihn am liebsten einfach ohne großes Brimborium gebraten. Mit etwas Olivenöl (oder noch besser: Butter!), ein wenig kleingehackte Zwiebel und einer in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe. Was aber auch sehr gut dazu passt sind Kräuter, allen voran ein wenig Dill. Vielleicht daher auch sein Name? Also &#8220;Kräuter&#8221;seitling, weniger weil er selbst nach Kräutern schmeckt, aber weil er in Verbindung mit anderen Kräutern so gut ist?</p><p>Dieses Mittagsmahl ist daher einer meiner Allzeitfavoriten der extrem schnellen Küche im Büro. Eine Putenbrust (oder auch ein kleines Schweineschnitzel) in grobe Stücke schneiden und in einer Pfanne mit 2-3 EL Olivenöl schön Farbe nehmen lassen. Derweil zwei große Kräuterseitlinge in etwa 5mm dicke Längsscheiben schneiden, die Zwiebel fein hacken und den Knoblauch in Scheiben schneiden. Alles mit in die Pfanne, ggf. noch etwas Öl hinzugeben (Pilze saugen am Anfang so viel), pfeffern, auf mittlerer Hitze etwa 10 Minuten brutzeln und dazwischen immer wieder gut umrühren. Salzen aber erst ganz am Schluss, da Salz das Wasser aus Pilzen zieht und sie daher schnell trocken und lasch werden. Auch ganz am Ende dann ggf. nach Belieben noch mit Kräutern wie Dill oder Salbei abschmecken &#8211; fertig. Das ist so lecker, dass es dazu nicht mal eine Sauce braucht. Und natürlich ist in den 10 Minuten des Brutzelns auch locker Zeit, wie bei meiner Variante diese Woche eine Portion des Feldsalats zu waschen und ein einfaches Balsamico-Dressing (1/2TL mittelscharfer Senf, 1/2TL Salz, 1/2TL Zucker, 1/2 ganz fein gehackte Zwiebel, 2EL Balsamico, 2EL Olivenöl) zusammenzurühren.</p><p>Ich kann daher jedem nur den Tipp geben: haltet Ausschau nach dieser Leckerität und probiert sie einfach mal!</p><p>No related posts.</p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.lukuhlus.de/2009/04/24/der-krauterseitling-oder-doch-saitling/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Restaurant-Kritik: Cafe Tratsch am Freisinger Marktplatz</title><link>http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz</link> <comments>http://www.lukuhlus.de/2009/04/22/restaurant-kritik-cafe-tratsch-am-freisinger-marktplatz/#comments</comments> <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:00:06 +0000</pubDate> <dc:creator>lukuhlus</dc:creator> <category><![CDATA[Restaurant-Tipps]]></category> <category><![CDATA[Restaurants]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.lukuhlus.de/?p=266</guid> <description><![CDATA[Letzten Sonntag machten wir ja einen Ausflug mit der Dampfeisenbahn. Von Haag aus ging es mittags mit Dampfkraft nach Freising, wo wir dann im Cafe Tratsch zu einem üppigen Mittagessen einkehrten. Unsere Wahl fiel auf dieses Cafe, weil es am Nordende des Freisinger Marktplatzes und damit schön in der Sonne liegt und weil es draussen [...] Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. Aber auf dieses &#8220;Erlebnis&#8221; hin kann...</small></li><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2011/08/13/restaurant-tipp-monte-grappa-in-der-einsteinstrasse-munchen/' rel='bookmark' title='Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München'>Restaurant-Tipp: Monte Grappa in der Einsteinstrasse München</a> <small>Ich habe ja lange keinen Tipp mehr geschrieben. 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Von Haag aus ging es mittags mit Dampfkraft nach Freising, wo wir dann im Cafe Tratsch zu einem üppigen Mittagessen einkehrten. Unsere Wahl fiel auf dieses Cafe, weil es am Nordende des Freisinger Marktplatzes und damit schön in der Sonne liegt und weil es draussen eine Menge schöner, kleiner Tische gab. Und als wir dann noch sahen, dass es sehr gut frequentiert war &#8211; nun ja, let&#8217;s give it a try!</p><p>Das Ambiente war schon mal nicht schlecht. Nur unsere Tischnachbarn waren irgendwie &#8211; nun ja, wie nennt man so etwas? Wer so sportlich-leger gekleidet und so lässig-cool mit den Beinen auf dem Geländer flezt, sich dabei lautstark in arrogantem hochdeutsch (nicht falsch verstehen &#8211; es gibt auch normales, schönes hochdeutsch, aber diese Variante, die hauptsächlich über diesen überheblichen Klugscheißer-Tonfall definiert wird???) über den &#8220;kleinen Ausflug&#8221; im Mai unterhält, bei dem es erst nach Kopenhagen, dann weiter nach Göteborg und schließlich nach Malmö gehen soll und dass man eines der vielen Ski-Wochenenden in St. Moritz im letzten Winter nicht vergessen können wird, weil es so chillig und sportiv war und dass man doch eigentlich demnächst auch noch diese und jene Bekannte in Mexiko und Japan besuchen könnte und wer dann auch noch ins Geschäft abdriftet und sich mit einem &#8220;aber ich hab den größten&#8221;-Blick umsieht, obs auch ja jeder mitbekommt, darüber unterhält, wie viele hunderttausend Euro der Deal wert ist, den man letzte Woche noch schnell abgeschlossen hat&#8230;? Und dann auch noch nur einen &#8220;Vital-Salat&#8221; ordert, von dem man dann die Hälfte stehenlässt, weil das ja &#8220;viel zu üppig&#8221; war und man ja sowieso nicht so viel grünen Salat auf einmal mag&#8230; Sorry. Wenn es Klischees gibt, dann habt ihr beide eines voll erfüllt. Und zwar dasjenige des arroganten Schnösel-Yuppies. Oder wie auch immer man das nennen mag.</p><p>Aber für seine Gäste kann ein Lokal ja nichts und wir hatten diesbezüglich einfach nur Pech. Also zum Essen. Die Karte ist vielfältig und es gibt neben bodenständigen Gerichten auch einige etwas exotischere, asiatisch angehauchte Kreationen. Als Gast hat man jedenfalls eine große Auswahl &#8211; Rach der Restaurant-Tester würde aber wohl feststellen, dass es überhaupt keine klare Linie gibt, die das Ganze zu etwas Eigenständigem machen würde. Egal, ich wollte jedenfalls etwas deftiges. Weshalb ich ein &#8220;Bergbauern-Schnitzel&#8221; für 8,90€ orderte. Und meine kleine Göttin entschied sich für die Allgäuer Kässpatzen.</p><h2>Bergbauern-Schnitzel</h2><p>Nach angenehm kurzer Wartezeit bekam ich einen großen Teller. Mit zwei etwa handflächengroßen Schnitzeln, einer Handvoll Bratkartoffeln, einem Häufchen Salat und einem Klacks Tomatensauce über den Kartoffeln. Der Bergbauern-Aspekt steckte jedoch in den zwei Speckscheiben auf dem Schnitzel und dem Käse, mit dem das Ganze überbacken wurde. Optisch jedenfalls durchaus ansprechend!</p><p>Also ran an Messer und Gabel und erst mal die Schnitzel testen. Die wirklich gut weich waren. Allerdings waren sie relativ ungewürzt und besonders gut angebraten waren sie auch nicht. Also eher grau und so gut wie überhaupt nicht braun. Schade, wo doch genau in den braunen Stellen die Röststoffe und damit der Geschmack stecken.</p><p>Eine erste Enttäuschung erlitt ich dann aber beim ersten Bissen mit Käse. Das war billigster Emmentaler. Der geschmacklich mit Berg(bauern)käse ja in etwa so viel gemein hat wie Wasser mit Bier. Naja&#8230;</p><p>Ebenfalls unschön war die Tatsache, dass die Speckscheiben offenbar einfach zusammen mit dem Käse aufs Schnitzel gelegt und dann überbacken wurden. Die die nicht von Käse bedeckten Stellen waren nämlich schön kross &#8211; alles unterhalb des Käses aber total labbrig. Das könnte man bestimmt anders lösen, so dass alles knackt und nichts labbert.</p><p>Die Höhe war jedoch die Tomatensauce. Ich habe ja früher selbst lang genug von Supermarktmampf gelebt und wusste daher sofort, dass das schlicht und einfach diese fertige Tomatensauce aus dem Mini-Tetra-Pak war. Die mit Basilikum drin. Für 69 Cent bei Rewe.</p><p>Und auch der Salat &#8211; nun ja, die Zutaten an sich waren ja frisch und knackig, aber ich kann einfach dieses fertige Dressing aus der Tube nicht ab. Irgendsoeine Mischung aus Joghurt und Mayonnaise, die eigentlich nach gar nichts schmeckte.</p><p>Alles in allem kann ich diesem Gericht also allerhöchstens nur eine 4 geben. Und das auch nur, weil die Schnitzel so schön weich waren und die Portion für das Geld wirklich extrem gut satt machte.</p><h2>Allgäuer Kässpatzen</h2><p>Wie fast immer durfte ich dann aber noch &#8220;lebende Bio-Tonne&#8221; spielen, weil meine kleine Göttin ihre Portion nicht schaffte. Und so Käsespatzen als &#8220;Dessert&#8221; &#8211; warum eigentlich nicht?</p><p>Aber bereits beim Aufladen auf die Gabel kam mir da etwas spanisch vor. Sollten Kässpatzen nicht eigentlich etwas Fäden ziehen? Eigentlich schon &#8211; diese jedoch nicht. Dies &#8220;schmatzten&#8221; irgendwie. Und beim ersten Bissen bestätigte sich dann der Verdacht: das war Schmelzkäse?!</p><p>Nö, sorry, da setzt es bei mir als Halbschwabe einfach aus. Man kann Kässpätzle kaum mehr verhunzen als das, was uns da vorgesetzt wurde. Denn noch dazu waren die Spätzle an sich total matschig und hatten keinen Biss und &#8220;gekrönt&#8221; wurden sie von stinklangweiligen, dänischen Röstzwiebeln aus der Dose. Ach ja, der Salat, der mit dabei war &#8211; natürlich genau das gleiche wie bei meinem Schnitzel.</p><p>Ich kann nicht anders als leider nur eine 5 für diese &#8220;Allgäuer Käsepätzle&#8221; geben. Eigentlich wäre es ja sogar schon fast eine 6.</p><h2>Resümee</h2><p>Zusammengefasst: ich will ja kein Restaurant nur anhand von zwei Gerichten mies machen, aber der Verdacht liegt einfach verdammt nahe, dass hier nicht wirklich gekocht wird. So wie das geschmeckt hat und zubereitet wurde, vermute ich mal, dass hier nur recht ungelerntes und wohl auch nicht besonders stark motiviertes Personal am Wirken ist und mit einfachsten Mitteln (und billigen Zutaten) versucht, irgendwas auf den Teller zu bringen, was zumindest irgendwie schmeckt, von guter Küche aber meilenweit entfernt ist.</p><p>Also vielleicht gehen wir ja wieder mal hin. Nicht zuletzt war es ja nicht wirklich schlecht. Man bekommt Riesenportionen für wirklich faire Preise und man kanns essen. Ein echter Gaumenschmaus ist es allerdings überhaupt nicht. Eher zweckdienliches Essen. Aber allemal um einige Zehnerpotenzen besser als McDonalds.</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2010/07/25/kritik-nektar-beach-munchen-praterinsel/' rel='bookmark' title='Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel'>Kritik: Nektar Beach München, Praterinsel</a> <small>Lukuhlus hat lange geschwiegen. 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Denn auf der Homepage von essen &amp; trinken stieß ich auf die Idee, <a target="_blank" href="http://www.essen-und-trinken.de/rezept/36455/spaghetti-mit-chorizo-fenchel-und-tomatensosse.html">Spaghetti mal mit Chorizo und Fenchel in Tomatensauce</a> zu kochen.</p><p>Meine Version ist allerdings etwas anders ausgefallen als das dortige Rezept. Und es war höchst lecker!</p><p><strong>Man nehme (2 Portionen):</strong></p><ul><li>100g Chorizo</li><li>1 Fenchelknolle</li><li>2 Knoblauchzehen</li><li>200g Spaghetti</li><li>1/2 Glas Maiskörner</li><li>1 Dose gestückelte Tomaten (400g)</li><li>1 TL Fenchelsamen</li><li>1 getrocknete Chilischote</li><li>50ml süßer, schwerer Rotwein</li><li>Salz, Pfeffer</li><li>Oregano, Basilikum</li><li>evtl. 1-2 EL Olivenöl, wenn die Chorizo recht mager sein sollte</li></ul><p>Zuerst die Chorizo in kleine Würfel schneiden und (ggf. mit dem Öl) in einem Topf zum Auslassen geben. Während das heiß wird, den Fenchel halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.</p><p>Sobald das Fett aus der Chorizo gelaufen ist, den Knoblauch zugeben und quasi im Fett etwas &#8220;frittieren&#8221;. Währenddessen schnell den Fenchelsamen und die Chilischote im Mörser mahlen.</p><p>Das Pulvergemisch in den Topf geben, gut durchrühren, dann den Fenchel zugeben und kurz mit anbrutzeln. Anschließend mit dem Rotwein ablöschen, die Tomatenstücke sowie den Mais zugeben, gut salzen und pfeffern, umrühren, Deckel drauf und ca. 20 Minuten bei leicher Hitze köcheln lassen.</p><p>Nun dürfte es auch an der Zeit sein, das Nudelwasser aufzusetzen&#8230;</p><p>Die Nudeln nebenbei also nach Packungsanweisung kochen, gegen Ende die Sauce mit Pfeffer, Salz und den Gewürzen abschmecken, die Nudeln gar nicht erst extra abgießen sondern mit einer Gabel aus dem Nudeltopf heben, kurz abtropfen lassen und direkt in die Sauce geben, alles schön vermengen, etwas Käse drüberreiben &#8211; fertig.</p><p>Alles in allem war das Ganze in einer halben Stunde fertig. Also ein ideales Gericht für abends nach der Arbeit &#8211; oder sogar mal zum schnell in der Mittagspause machen.</p><p>Und ich war vom Geschmack überrascht! Der Fenchel hielt sich sauber dezent im Hintergrund, der gemahlene Chili sorgte für eine wohlige, unterschwellige Schärfe, die vom Mais etwas genommen wird &#8211; und die Chorizo-Stückchen sind so richtig leckere &#8220;Inselchen&#8221;. Leider war es sogar so gut, dass ich die zwei Portionen alleine gegessen habe&#8230; <img src='http://www.lukuhlus.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /></p><p>Viel Spaß beim Nachkochen, guten Appetit und lasst mich wissen, ob es lecker war und/oder was ihr variiert habt, ja?</p><p>Related posts:<ol><li><a href='http://www.lukuhlus.de/2009/03/29/rezept-selbstgemachte-nudeln-nudelteig-mit-oder-ohne-nudelmaschine/' rel='bookmark' title='Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine'>Rezept: selbstgemachte Nudeln &#8211; Nudelteig &#8211; mit oder ohne Nudelmaschine</a> <small>Selbstgemachte Nudeln sind der Hammer und wirklich nicht schwer. 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