LukUHLischer Urlaub 2009

Da sin' wir aber Watt jewandert, dat sach ich Dir!
Wohl nicht nur für uns Flachland-Bayern sind das Meer und vor allem das Watt einfach unbeschreiblich faszinierend.
Urlaub hat ja den Zweck, sich zu erholen. Wie man das erreicht, ist allerdings für jeden etwas unterschiedlich. Meinereiner braucht dafür jedenfalls etwas, das ihn so richtig aus dem normalen Alltag rausreisst. Also vor allem raus aus den eigenen vier Wänden. Was jetzt leider fast 6 Jahre lang aus finanziellen Gründen nicht klappte. Zumindest nicht länger als zwei, drei Tage. Doch dieses Jahr – endlich! Über eine Woche waren wir unterwegs und haben Sachen erlebt, über die man einfach berichten muss…
Angefangen hat es mit dem Besuch einer alten Freundin in Bamberg, die dort Soziologie studiert. Leider war aber das Wetter gegen uns, so dass wir uns nicht die Stadt mit ihren berühmten Bierkellern ansehen konnten. Und aus Zipfel oder Schäufle wurde auch nichts. Dafür gabs aber echt leckere Spaghetti mit hausgemachter Schinken-Sahne-Sauce. Und viel Bier.
Weiter gings dann nach Hamburg, wo wir uns zwei Tage bzw. Nächte bei den Touristenzentren und auf der Reeperbahn rumtrieben, bevor wir aufs Wacken Open Air fuhren, wo uns natürlich der totale Absturz und Verfall der Zivilisation erwartete. 6 Tage später gönnten wir uns dann noch zwei Tage in Büsum an der Nordsee. Relaxen und wieder langsam in die Realität zurückkommen. Dass das nach Wacken nötig sein würde, ahnten wir ja vorher schon – aber wie sehr es nötig war, überraschte uns dann aber doch…
Natürlich hatte ich meine Kamera meistens dabei. Und ich denke, ich habe auch ein paar echt gute Schüsse gemacht. Von den knapp 300 gemachten Fotos müssen ja schon rein statistisch ein paar brauchbare dabei sein. Diese nachzubearbeiten und mit Tags und Beschreibungen zu versehen, beschäftigt mich nun auch schon eine geraume Zeit. Und Anekdoten zu jeder Etappe gibt es natürlich auch zu erzählen.
Deswegen gibt es auch zu den drei großen Etappen jeweils einen eigenen Eintrag mit den besten Bildern:
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des heißt SchäufEle .. *kopfschüttel*
.. das weiß selbst ich – als (Exil)Oberbayer!
cu, w0lf.
Naja, aber nach fünf, sechs Bierla verschluckt doch sogar ein Frangge dieses zusätzliche “E”…
Hab ich noch nicht erlebt. Außerdem wirst kaum a Frange finden, der sich, statt sichs auf Schäufele zu konzentrieren, lieber zig Biere hinter die Binde kippt.
Sowas kann man ja beim Weißwürgfrass oder Nürnberger Rostbratwürscht-Schlacht machen – aber nicht bei einem derart aufwendig und vorzüglich zubereitetem Gericht! Außerdem enthält die Sauce bereits genug Bier, ist also überflüssig, sich da seperat noch mehr reinzuschlürfen.
Ein gewisser Regionalstolz muß fei scho sei, gell. Ich bin zwar in Dachau geboren und in Minga aufgewachsen, dennoch ist Mittelfranken meine zweite Heimat (außerdem stammt dort meine gesamte Familie her).
cu, w0lf.