LUKUHLUS – der LOHAS

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Rotes Fleisch ist tödlich!

Oh wie verführerisch - aber iss mich und ich töte Dich!

Oh wie verführerisch - aber iss mich und ich töte Dich!

Wie in der letzten Woche zahlreich durch die Medien ging, ergab eine Studie der Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) in den USA, dass der Verzehr von viel rotem Fleisch deutlich das Sterberisiko erhöht. Ist rotes Fleisch also nun tödlich? Nun – wie so oft muss man hierfür die Zahlen und die Umstände der Studie schon genauer ansehen…

Untersucht wurden insgesamt 545.000 Amerikaner im Alter zwischen 50 und 71 Jahren. Zehn Jahre lang wurde beobachtet und in dieser Zeit starben 71.000 Teilnehmer. Als man nun die Todesursachen mit dem Fleischkonsum verglich, fiel auf, dass die Sterblichkeit bei den Menschen, die täglich mehr als 250g rotes Fleisch (also allgemein Fleisch von Säugetieren wie Rind und Schwein) zu sich nahmen, deutlich öfter auf Krebs und Herzprobleme zurückzuführen war. Bei Männern erhöhte sich das Krebsrisiko um 22 Prozent und das Herztodrisiko sogar um 27 Prozent. Bei Frauen lag die Quote bezüglich Krebs nur bei 20 Prozent, bezüglich Infarkt oder Schlaganfall aber sogar bei 50%. Verglichen wurde hierbei mit den Personen, die wöchentlich nicht mehr als 150 Gramm rotes Fleisch zu sich nahmen.

Erschreckend, oder?

Was ist von diese Zahlen zu halten?

Zuerst einmal fällt mir auf, dass hier zwei echte Extreme verglichen wurden. 250 Gramm am Tag entspricht 1,75 Kilogramm in der Woche auf der einen Seite – und gerade mal lächerliche 150 Gramm auf der anderen Seite. Also ein Faktor, der über 10 liegt. Nun – mit einem ähnlichen Faktor lässt sich sicher auch der Konsum von Nudeln “schädlich-rechnen”…

Des weiteren muss man sehen, dass 250 Gramm am Tag wirklich enorm viel ist. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt bei 300-600 Gramm Fleisch und Wurst – pro Woche! Also bei etwa einem Sechstel bis einem Drittel, d.h. diese Risikogruppe ass drei- bis sechsmal mehr als empfohlen. Wieder mal: bei einer ähnlichen “Überdosierung” finden wir sicher hunderte weiterer Lebensmittel, die in dieser Menge einfach nicht gesund sind.

Müssen wir jetzt also Vegetarier werden?

Nein. Wirklich nicht. Rotes Fleisch ist an sich nicht generell gefährlich und wir können nach wie vor unser Steak oder ein Wurstbrot genießen. Worüber wir uns allerdings wirklich Gedanken machen sollten ist unser allgemein viel zu hoher Fleischkonsum, also dass wir wirklich jeden Tag unser “Stück Lebenskraft” brauchen. In Deutschland haben wir in den letzten Jahren pro Kopf durchschnittlich immer zwischen 85 und 90kg Fleisch und Wurst verbraucht. Das sind tatsächlich in etwa die 250g pro Tag. Wenn man die Empfehlung der DGE umsetzt, dürften es aber pro Jahr nur gut 30kg sein, also etwa ein Drittel des tatsächlichen Wertes.

Wenn man nun noch beachtet, dass der reine Fleischkonsum (ohne Wurst) laut Wikipedia zwischen 1950 und 2004 von 26,2 auf 60,7kg gestiegen ist, könnte das doch durchaus einen Beitrag für die in der gleichen Zeit sprunghaft angestiegene Zahl der Krebs- und Infarkt-Erkrankungen geleistet haben…

Wie immer: das gesunde Mittelmaß macht’s doch!

Wir sehen also, dass es nicht allein das böse rote Fleisch ist, so dass wir Schwein und Rind einfach durch Fisch und Geflügel ersetzen könnten, um gesund 100 Jahre alt zu werden. Wir essen nur einfach generell viel zu viel Fleisch. Und dass hierbei ein großer Teil eben rotes und nicht weißes Fleisch (Geflügel, Fisch) ist, hängt nun mal mit unserer kulturellen Herkunft zusammen, da wir in Deutschland abseits der Küstenregionen traditionell wenig Fisch essen und auch Hühner im Gegensatz zu anderen Ländern keine große Bedeutung in unserer Ernährung spielen, wenn wir vom Frühstücksei oder den vielen Eiern in unserer Fertignahrung mal absehen.

Es ist also ratsam, sich allgemein mal bewusst zu machen, wie oft man pro Woche wie viel Fleisch ist. Jeden Tag? Vielleicht sogar sowohl als Hauptmahlzeit als auch als Snack? Hier ein Burger, dort eine Currywurst oder eine belegte Semmel, abends dann lecker Schnitzel oder Steak oder eine deftige Brotzeit mit Wurstplatte – da kommt tatsächlich schnell einiges zusammen.

Warum greifen wir aber so oft zu Fleisch anstatt zu Obst oder Gemüse oder Milchprodukten? Weil es so einfach ist. Und weil es so billig ist. Wenn man sich die Auslagen der vielen Imbisse ansieht – es ist bedeutend leichter, ein Fleischgericht zu bekommen als etwas vegetarisches. Und leisten kann es sich auch jeder, da die Preise für Fleisch in den letzten Jahrzehnten in Relation zu unseren Einkommen ins Bodenlose gefallen sind.

Was also tun?

Na, ganz klar: generell weniger Fleisch essen!

Aber natürlich: gerade in der Männerwelt gilt so etwas doch als Status-Symbol. Wer sich viel Fleisch leisten kann, der ist auch was. Und seine Zähne in ein totes Tier zu schlagen, das Ganze eventuell sogar noch mit den Fingern statt mit Messer und Gabel – das hat so was archaisches, quasi das was unsere Vorfahren als Belohnung für ihren Jadgerfolg hatten. Guter Jäger -> Guter Esser -> Guter Stecher! Außerdem schmeckt doch so Grünzeug nicht. Kuh-Futter. Ja bäh!

Aber was das “männliche” angeht, möchte ich eigentlich nur zu denken geben: ist es denn umgekehrt echt männlich, wenn man sich nach ein paar Jahren mit seinem angefressenen Fettwanst kaum mehr bewegen kann und bei jeder Bewegung irgendwas nachschwabbelt? Und ist es tatsächlich männlich, wegen der ganzen damit verbundenen Gesundheitsprobleme in ein paar Jahren keinen mehr hochzubekommen oder von den Mädels im Sommer nur noch wegen des Schattens gerne gesehene Gesellschaft zu sein? Geschweige denn, ob es so männlich ist, wenn man wie diese Studie gezeigt hat, tatsächlich ein hohes Risiko für Schlaganfälle entwickelt und danach mit Lähmungen sein Dasein fristet? Ich weiß nicht, wie Ihr denkt, aber ich stell mir meinen körperlichen Zustand und dergleichen im Alter eigentlich anders vor – aber den Grundstein hierfür muss man eben genau jetzt legen und nicht erst, wenn man schon auf die 50 zugeht…

Und bezüglich des Geschmacks: zugegeben, fleischlose Küche ist anspruchsvoller. Es gibt nichts einfacheres, als ein Stück Fleisch schmackhaft zuzubereiten. Denn eigentlich reicht ja schon etwas Salz und Pfeffer und ein klein wenig Geschick im Umgang mit der Pfanne und schon hat man etwas im Teller, was gut schmeckt. Bei Gemüse hingegen…? Es will erst mal geputzt werden, dann muss man die verschiedenen Gemüse natürlich unterschiedlich zubereiten, sich Gedanken wegen der Garzeiten machen, man muss sich überlegen, welche Gemüse zueinander passen, ob und wenn ja, welche Saucen damit harmonieren und so weiter. Und dann soll es am Ende natürlich auch noch gut schmecken und nicht nur einfach “grün” oder “gesund”.

Gemüse muss doch nicht langweilig schmecken!

Ich für meinen Teil sehe das aber nicht als lästig an, sondern als Herausforderung. In den über 5 Jahren, in denen wir zusammen sind, habe ich meine kleine Göttin von mindestens zwei Handvoll Gemüsen überzeugen können, die sie früher absolut nicht mochte oder nur widerwillig aß – bis ich sie ihr in einer Weise vorgesetzt habe, dass sie inzwischen schon richtige Gier drauf entwickelt hat.

Rosenkohl klassisch wie in der guten alten Küche matschig gekocht ist so ein Beispiel. Nur kurz gekocht, damit er beim Beissen noch knackt und dann vielleicht mit etwas Sahne oder gerösteten Semmelbröseln abgerundet ist da aber schon was ganz anderes. Wirsing wie bei Muttern zerkocht und zu Brei verarbeitet – nun ja, das ist eben die klassisch-deutsche Zubereitungsart, mit der ich aufgewachsen bin und mit der man mich auch jagen kann. Die Blätter nur grob zerkleinert, in etwas Wein gedünstet und zusammen mit Paprika oder Schafskäse hingegen – ein Gedicht! Salzkartoffeln mit Spinat und Ei – gabs bei uns zu Hause schon häufig und besonders am Gründonnerstag, um die beim Färben kaputtgegangenen Eier zu verwerten. Schmeckt mir aber in der Version von damals überhaupt nicht mehr. Leckere Bratkartoffeln mit etwas Zwiebel, Kümmel und Speckwürfeln statt Salzkartoffeln jedoch? Hammer-Sache! Und frischen, in der Pfanne angedünsteten Blattspinat statt der langweiligen, tiefgefrorenen Pampe, ebenfalls mit ein wenig Zwiebeln und vielleicht Knoblauch, mit ein wenig Milch als Sauce und als Kick vielleicht ein bisschen Chili? Genial! Und dazu dann einfach ein Spiegelei mit etwas frischer Petersilie obendrauf? Ein lukuhlisches Festtagsessen!

Und überhaupt heißt das ja nicht, dass bei einer Ernährung mit weniger Fleisch nicht auch mal etwas Speck mit ran darf. Oder auch mal 100g Fleisch pro Person schön klein geschnitten, etwa wie Geschnetzeltes. Aber eben so, dass es eine Zutat ist, die den anderen Zutaten ebenbürtig zur Seite gestellt wird. Und nicht wie bei uns üblich Fleisch als zentraler Bestandteil des Essens und das Gemüse dann notgedrungen irgendwie drumrum gemacht.

Von der Beilage zum Hauptgericht

Wie denkt Ihr darüber? Was unternehmt Ihr denn so, um Fleisch in vernünftigen Mengen zu essen? Wie sieht denn Eure Wochenration Fleisch und Wurst aus? Wenn Ihr für Euren Haushalt kocht: wie gehen denn Eure Mit-Esser damit um? Gibt es Nörgelei am Tisch, weil da nur Fleischstückchen im Gratin sind anstatt einfach ein großes Stück Fleisch zu überbacken oder finden sie es lecker?

Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!

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10 Kommentare

  1. Ich bin Vegetarier. Wenn ich Fleisch essen würde, dann nur welches aus Bio-Haltung, weil ich nicht mit Medikamenten und Gentechnik gefüttert werden wollte. Aber meine Gesinnung, keine Lebewesen zu töten, macht es mir leicht, auch auf das leckerste Bio-Fleisch zu verzichten.

    Ich habe seit über 6 Jahren kein Schnitzel und keinen Fisch verdrückt, lebe immer noch und darf Blut spenden. Also kann es mir an so viel nicht mangeln.

    OK, ich verzichte auch auf Alkohol und Zigaretten – das erklärt auch einiges. Letzeres übrigens zur Nachahmung empfohlen, gelle, Markus?! =:)

    Im Übrigen essen wir indisch, wenn möglich ayurvedisch, aber das ist für viele schon viel mehr Hardcore als erst mal rein vegetarisch zu denken…

    Blog on,
    Gruß, Wolfgang
    (pitta-kapha) :)

    • Respektable Einstellung! In meinem alten Blog hatte ich schon mal darüber geschrieben – ich habe auch insgesamt über 2 Jahre meines Lebens vegetarisch gelebt, aber irgendwie “fehlt” mir da was. Ich kanns nicht wirklich in Worte fassen, aber sowas wie “Lebensqualität” passt wohl noch am ehesten.

      Deswegen esse ich Fleisch und Wurst erstens nur in Maßen und zweitens nur aus entsprechender Haltung. Ich empfehle dazu jedem Leser übrigens den Link zu PETA in der rechten Leiste.

      Und was Alkohol und Rauchen angeht – nun ja, wenn ich das aufgeben würde, würde ich ja irgendwann mal gesund sterben… ;) Ich halte mich da an Johannes Heesters – trotz rauchen und Cognac-Vorliebe über 100 werden, basta… :D

  2. Ich liebe Deine Einstellung…basta!
    Wahrscheinlich, weil ich auch so bin? Na klar!
    Obwohl ich Menschen verstehe, die keine Tiere essen. Ich bewundere sie, weil sie konsequent sind. ICH leider nicht!

  3. Ich war auch mal drei jahre lang vegetarier, ich habe mich von einem Inder “anstecken lassen” mit dem ich während der Meisterschule zusammen gewohnt habe. Irgendwann hat mir etwas gefehlt, hauptsächlich war das jedoch Fisch ( und Scampi! ;) )

    Ich habe also wieder angefangen Fleisch und Fisch zu essen, in Maßen, denn ich war noch nie der große Fleischfresser. Zur vegetarischen Küche muß man sagen daß man tolle Sachen machen kann und es eine schier ungeahnte Vielzahl an Zutaten und Gerichten gibt, allerdings ist das a. nicht billig und b. meist mit viel Aufwand verbunden. Sich ein Steak in die Pfanne zu hauen ist tatsächlich billiger und einfacher.

    Das dumme bei mir ist daß mein Schatz ein echter Fleischfresser ist, oft begnüge ich mich dann mit den beilagen oder mache mir extra was, denn andauernd Fleisch ist gar nichts für mich. Na ja, das geht seit 12 Jahren so, und ich komme einfach nicht drum herum…

    Übrigens gefällt mir dein neues Zuhause hier sehr gut!

    • Freut mich, dass das neue Zuhause gefällt!

      Und was den Fleischkonsum angeht: Respekt! Ich habs ja auch schon probiert, vegetarisch zu leben, aber mir fehlt da genauso irgendwie was. Und wenn man es wie wir in vernünftigen Maßen hält, ists ja auch weder ein gesundheitliches, noch ein ökologisches Problem

      Wie immer also: der feine Unterschied zwischen Genuss und Masslosigkeit – zwischen Gebrauch und Missbrauch…

      • Wie gesagt, ich war noch nie ein Fleisch-Fan. Einmal die Woche Fleisch reicht mir voll und ganz, lieber noch zweimal Fisch. Aber den kann man dank der Überfischung auch nicht mehr guten gewissens essen. Der Mensch muß endlich mal lernen mit dem zu wirtschaften was da ist, unsere Erde bietet ja weiß Gott genug. Man schaue sich nur mal an was an Essensresten weggeworfen wird, oder wieviele Tonnen Lebensmittel iengestampft werden um die Preise zu regulieren! Heissa, jetzt bin ich vom Thema abgekommen ;)

        • Nicht bei mir. Also “vom Thema abgekommen”. Unter anderem genau darum geht es mir ja mit meiner Lebensweise. Diese Überproduktion, die nötig ist, allein schon um die Ausfälle zu kompensieren. Diese wie Du schon sagst Tonnen von Lebensmitteln, die in ganz Deutschland jeden Tag auf den Müll wandern. Ob das nun gemacht wird, um die Preise stabil zu halten (Milchsee, Butterberg…) oder einfach nur, weil sie in unsere Wohlstandsbäuche nicht mehr reinpassen und die Ware verdirbt, bevor sie jemand kauft.

          Oder noch schlimmer: Waren, die auch noch extra zu uns eingeflogen werden. Kennst Du die Problematik des Victoria-Barsch? In meinem alten Blog hatte ich dazu mal einen Artikel geschrieben, weil ich “Darwins Nightmare” gesehen hatte und es nicht fassen konnte, was da passiert: http://lukuhlus.blog.de/2008/05/22/victoria-barsch-tansania-hungert-damit-w-4209601/

          Deswegen, was Fisch angeht: würde ich auch liebend gern mehr essen, aber wie Du schon sagst: die Meere sind schon überfischt. Andererseits gedeihen doch wirklich überall tolle Süßwasserfische wie Forellen oder Zander. Wobei hier aber wieder das Problem der fehlenden Vermarktung ansteht. Hätte mir nicht einer meiner zwei Straßen weiter wohnenden Blog-Leser mal kommentiert, dass wir ja nur ein paar Kilometer weiter eine Riesen-Forellenzucht haben, die auch noch nach Öko-Richtlinien arbeitet – ich wäre da weiterhin unwissend jeden Tag auf dem Weg ins Büro weitergefahren.

          Ich glaube, wir brauchen definitiv wieder eine Revolution in Richtung der Selbstvermarktung. So lange der Bauer in meiner Nachbarschaft seine Kartoffeln lieber en gros und felderweise und mit festen Lieferverträgen über den Großhandel und fünf Zwischenlager dann doch wieder an den Supermarkt im Nachbardorf liefert anstattt auf seinem Hof einfach jeden Samstag für viel faireres Geld direkt an die Leute zu verkaufen – so lange wird auch keiner von den potentiellen Kunden auf die Idee kommen, beim Bauern in der Nachbarschaft überhaupt mal nachzufragen.

          Aber ich seh schon – das ist jetzt Gedankengut für mindestens fünf Blog-Einträge… ;)

          Mahlzeit! :)

          • Die Verkaufsproblematik zu lösen käme vor allem den Bauern selbst zugute. Erst letzte Woche war ein Beitrag auf Bayern2, wo ein Bauer erzählte daß er einen Discounter mit Bio-Kartoffeln beliefert. Seine Lieferung lag in einem Lager in Hannover, als der Anruf kam der Preis sei gefallen. Er könne nur die Hälfte der vereinbarten Summe für die Kartoffeln bekommen. Wenn er nicht einverstanden sei könne er seine Kartoffeln eben in Hannover abholen. Ich meine gehts noch?
            Wie du schon sagst, einfach selbst verkaufen wäre die beste Lösung. Dann stimmt der Preis und die Qualität. Bei uns kommen glücklicherweise zwei Bauern vorbei und verkaufen direkt aus ihren Kleinlastern. Der eine kommt Mittwochs und hat viel Gemüse und frische Eier, der andere kommt Freitags und hat im Sommer mehr Obst und oft auch Sträusse von Wiesen- und Feldblumen.

            • Na, so einen Service vermisse ich hier in unserem Kaff leider noch. Ab und zu hält mal ein Lastwagen mit Bodensee-Obst und zumindest letztes Jahr stand freitags tatsächlich ein Gemüshändler an unserem Dorfplatz, aber so was regelmässiges gibts hier nicht. Außer den Hendl- bzw. Döner-Wagen mittwochs, aber das ist ja was ganz was anderes. Doch ich glaube, ich muss mal bei Gelegenheit mit unserem Bürgermeister und/oder Gemeinderat ein Bierchen trinken und drüber philosophieren, ob wir da nicht was auf die Beine stellen könnten…

              Aber jetzt bin ich ja schon neugierig: an welchem Stadtrand wohnst Du eigentlich?

  4. Ist wirklich interessant, eure Beträge zu lesen. Immer wieder fällt mir auf, dass einige von euch an Vegetariern beeindruckt sind. Aber Fleisch ist sehr wichtig! Denn Fleisch ist eines der biologisch hochwertigsten Lebensmittel, die meisten Proteine in unserem Körper werden von Fleischeiweiss umgewandelt.
    Und ausserdem: Die Studie wurde in den USA gemacht! Was für die gelten mag, ist für uns wurscht! Bei denen ist doch sowieso jeder 4 oder 5 schwer im Übergewicht (Adipositas III). Amerikaner haben andere Essgewohnheiten als Deutsche oder Schweizer. Ein Vergleich machen ist unnötig, sonst könnte man eine PET-Flasche mit einem Golfschläger vergleichen!
    Zum Schluss sage ich nur: FLEISCH 4ever

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